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HANSER Konstruktion 07/2017

Schraube locker wegen Chromverbot?

Editorial

Peter Koller, Chefredakteur (© Hanser)

Peter Koller, Chefredakteur (© Hanser)

Mit dem Beginn des Monats September ist in Deutschland die Umstellungfrist der Europäischen Chemikalienverordnung »REACH« in Bezug auf Chrom VI zu Ende gegangen. Das heißt, der über viele Jahrzehnte als Korrosions- und Verschleißschutz beliebte Stoff – der im Verdacht steht, Krebs zu erregen – darf nur noch auf Antrag und nach einer besonderen Zulassung verwendet werden. Dieses Verfahren stellt sicher, dass eine Weiterverwendung in Anwendungen, in denen es keinen geeigneten Ersatz gibt, noch für längere Zeiträume gewährleistet ist.

Nun existieren in vielen Anwendungsszenarien aber durchaus sinnvolle Alternativen zu Chrom VI. Dass es in der Konstruktion aber nicht damit getan ist, etwa eine verchromte Schraube einfach gegen eine mit einer anderen Oberflächenbeschichtung auszutauschen, darauf hat kürzlich ein Hersteller von Industriewerkzeugen nachdrücklich hingewiesen ( bit.ly/2f5CY99 ). Der Grund: alternative Beschichtungsmethoden verändern oft das Maß von Schrauben, Muttern und Gewinden. Bei gleichem Drehmoment könne sich die Klemmkraft um bis zu 70 % verringern. Solche Veränderungen der Bauteileigenschaften gilt es zu berücksichtigen.

Es lohnt sich also, genau hinzusehen, wenn man auf die Suche nach Alternativen zu verchromten Bauteilen geht. Zwei Beispiele für andere Beschichtungsverfahren finden Sie in diesem Heft: welche Möglichkeiten thermische Beschichtungen bieten, erfahren Sie ab Seite 80 . Gleich im Anschluss daran auf Seite 84 geht es um Ionen-gestütztes Bedampfen mit Aluminium: Grauer Dunst gegen Korrosion.

Peter Koller, Chefredakteur
peter.koller <AT> hanser.de

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