nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
HANSER Konstruktion 01/2017

Das fügt sich gut

Mit der Wahl des richtigen Fügeverfahrens lassen sich in großem Maß Ressourcen sparen

Fügeverfahren sind in vielen Branchen des verarbeitenden Gewerbes allgegenwärtig. Kaum ein technisches Produkt kommt ohne diese zentralen Fertigungsschritte aus. Ob Schweißen, Nieten, Kleben oder Verschrauben – es stehen verschiedene Fügeverfahren zur Auswahl.

Stefan Kirmes ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des VDI Zentrums Ressourceneffizienz und Mitautor der Kurzanalyse ›Ressourceneffizienz der Fügeverfahren‹.

Aber welches Verfahren ist für den jeweiligen Anwendungsfall das richtige? Für Unternehmen lohnt es sich, vor der Entscheidungsfindung die einzelnen Fertigungsverfahren genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn nicht zuletzt hat die Wahl des geeigneten Verfahrens einen erheblichen Einfluss auf den Ressourcenbedarf eines Produkts. Am Ende können durch entsprechende Effizienzmaßnahmen die eigenen Produktionskosten erheblich gesenkt werden.

Das Produkt von der Entwicklung bis zur Demontage betrachten

Zur Steigerung der Material- und Energieeffizienz beim Fügen kann eine große Bandbreite von Maßnahmen zum Einsatz kommen, wie die aktuelle Kurzanalyse des VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE) zeigt. Dabei ist es wichtig, neben dem Herstellungsprozess auch den gesamten Produktlebensweg zu betrachten. Schon bei der Entwicklung eines Produkts sollten spätere Reparaturen und die Entsorgung der Einzelteile berücksichtigt werden. Darüber hinaus kann im Bereich der Produktgestaltung, unter anderem durch die Modifizierung von Bauteilen, der Ressourcenverbrauch gesenkt werden.

Eine weitere Möglichkeit zur Effizienzsteigerung besteht darin, bei der Produktherstellung ein alternatives Fügeverfahren auszuwählen. Daneben kann auch die Optimierung des bestehenden Verfahrens sinnvoll sein. Exakteres Dosieren beim Kleben beispielsweise hilft, den Verbrauch des Hilfsstoffs zu verringern. Im Bereich des Schraubens ermöglicht in einigen Fällen der Austausch von Druckluftschraubern durch einen elektrischen Schrauber Energieeinsparungen.

Verschiedene Tools helfen, Effizienzpotenziale in den eigenen Fertigungsprozessen zu ermitteln

Neben der Kurzanalyse entwickelt das Kompetenzzentrum einen Ressourcencheck und eine Prozesskette zum Thema Fügen. Bei den Ressourcenchecks handelt es sich um umfangreiche Checklisten, die themenspezifische Maßnahmen, Werkzeuge, Methoden und Beispiele zur Steigerung der Ressourceneffizienz im Betrieb umfassen.

Eine weitere Informationsmöglichkeit stellen die Systematisierungen von Ressourceneffizienzmaßnahmen mittels Prozessketten dar. Sie stellen kompakte, branchenrelevante Informationen bereit und demonstrieren für jeden Prozessschritt F&E-Projekte, Gute-Praxis-Beispiele und die besten verfügbaren Techniken. Mithilfe dieser Tools können kleine und mittlere Unternehmen analysieren, welche Effizienzpotenziale in den eigenen Fertigungsprozessen stecken.

»Die Ressourceneffizienzsteigerung verschafft Wettbewerbsvorteile«

Damit kommt das VDI ZRE seiner Aufgabe nach, Informationen zu Umwelttechnologien sowie material- und energieeffizienten Prozessen allgemein verständlich aufzubereiten. Ziel ist es, vor allem kleine und mittlere Unternehmen bei der Steigerung ihrer Ressourceneffizienz zu unterstützen.

Die Instrumente des VDI ZRE zur Bewertung und Darstellung von Ressourceneffizienzpotenzialen werden im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit erstellt und aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative finanziert. Die Kurzanalyse ›Ressourceneffizienz der Fügeverfahren‹ steht kostenfrei auf der Website des VDI ZRE unter www.ressource-deutschland.de zur Verfügung.

Dokument downloaden
Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Unternehmensinformation

VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE)

Bertholt-Brecht-Platz 3
DE 10117 Berlin
Tel.: 030 2759506-0
Fax: 030 2759506-30

keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Neuer Fachartikel

Faltenbälge schützen Mensch und Maschine


Zum Fachartikel