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ZulieferMarkt Konstruktionselemente/2013

Klare Sache machen

Editorial

Julia Rüd, Redakteurin

Julia Rüd, Redakteurin

Angenommen, Sie erhalten Ihre Rechnung im Restaurant mit den Worten ›ungefähr 32 Euro‹. Geht doch gar nicht! Jetzt stellen Sie sich Unternehmen vor, die Ihnen Produkte mit einem Wirkungsgrad ›von bis zu‹ 95 Prozent anbieten. Geht schon – leider.

Natürlich dürfen wir vage sein. Zum Beispiel interessiert es niemanden, ob die Höhe des schönen Baumes am Horizont 4,27 m beträgt. Der Fokus läge ja auf der Empfindung. Anders beim Beschreiben eines Dreiecks. Die präzise Anzahl der Ecken wäre hier entscheidend, weil konstituierend. Und ›etwa drei‹ Ecken sonderbar…

Wann sind ›etwa‹ oder ›ungefähr‹ richtig platziert? Jedenfalls nicht, wenn es um technische Informationen geht. Deren Kerneigenschaft ist die Quantifizierbarkeit. Um die derzeitige Inflation der Vagheiten vonseiten der Industrie weiß zum Beispiel auch Puls-Geschäftsführer Bernhard Erdl. Spezifikationen wie ›bis zu‹ enttarnt er im Kommentar (S. 28) als ›unseriös‹. Der Netzteilehersteller gibt deshalb nur nachweisbare Werte an.

Warum so viel Ungenauigkeit? Geht es um die Angst, belangt zu werden, das Manipulieren durch falsche Tatsachen oder nur um mangelhaftes Wissen? So etwas sollte man Ihnen nie anhängen können. Sprechen Sie also lieber Klartext!

Das tun zumindest die vielen Komponentenhersteller in diesem Heft. Es geht um die Teile, die die Maschinenwelten zusammenhalten. Lassen Sie sich von den Entwicklungen inspirieren, die dem Integrationsthema Industrie 4.0 geschuldet sind und zeigen, was schon gelebt wird. Vernetzen Sie sich online mit Anbietern, doch verlieren Sie sich nicht im Netz der Teile. Mit Kugelsperrbolzen oder Edelstahlkarabinern dürfte das schließlich auch kein Problem sein. Die sorgen für den sicheren Halt. Konkret.

Viel Vergnügen bei der Lektüre!

Und haben Sie Anregungen zum Heft: Schreiben Sie mir!

Julia Rüd

julia.rued <AT> hanser.de

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