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ZulieferMarkt 05/2013

Einkaufsrisiken ausschließen

Mehr Transparenz für eine sichere Supply Chain

Ob volatile Märkte, niedrige Lagerbestände oder Rohstoffverknappung – die Ursachen für Störungen in der Versorgungskette sind vielfältig. Ein Lieferausfall kann Teile der Produktion oder diese gar komplett zum Stillstand bringen. Hersteller betreiben deshalb häufig einen beträchtlichen Aufwand, um sicherzustellen, dass Lieferungen, insbesondere produktionskritischer Teile, pünktlich erfolgen.

Werner Busenius ist als Director Sales bei der SupplyOn AG in Hallbergmoos bei München ( www.supplyon.com ) verantwortlich für den weltweiten Vertrieb. Er hat langjährige Erfahrung in internationalen IT-Unternehmen gesammelt. Zuvor war der Diplomingenieur beim Fraunhofer IPA in Stuttgart tätig

EDI und WebEDI wurden in vielen Unternehmen als zentrale Technologien für die elektronische Kommunikation mit Lieferanten und Kunden eingeführt. Ähnlich wie E-Mail oder Fax übernehmen sie allerdings nur die Übermittlung und die Anzeige von Nachrichten. Der reine Nachrichtenaustausch reicht aber für eine effektive Logistiksteuerung und eine zeitige Problemerkennung in komplexen globalen Beschaffungsnetzwerken nicht aus. Denn der bloße Versand von Nachrichten bedingt, dass die Beurteilung, inwieweit die Kundenbedarfe mit den vorhandenen Kapazitäten und Fähigkeiten der Lieferanten zusammenpassen, isoliert in den jeweiligen Backend-Systemen erfolgt. Das führt regelmäßig zu Missverständnissen, einem erhöhten Abstimmungsaufwand und nicht rechtzeitig erkannten, kostspieligen Lieferengpässen. Eine schnelle, fundierte Erkennung und Eingrenzung von Versorgungsrisiken erfordert deshalb eine gemeinsame Sicht auf die Situation, eine automatisierte Problemerkennung und -meldung und eine gemeinsame Interpretation der Versorgungssituation in Form einer echten Kollaboration. Erst die Überlagerung der Bedarfe mit den auf Lieferantenseite geplanten Teilelieferungen in einem für alle Beteiligten zugänglichen System bietet die Voraussetzungen für eine effektive Früherkennung von Störungen und ein effizientes, ausnahmebasiertes Arbeiten.

»Der reine Nachrichtenaustausch reicht heute nicht mehr aus«

Wie aber lässt sich Versorgungssicherheit dann gewährleisten? Einen fundierten Lösungsansatz bietet hier aus meiner Sicht ›SupplyOn‹: ein System, das die Bedarfe des Einkäufers sowie die Kapazitäten und geplanten Lieferungen des Lieferanten erfasst, die Planungsdaten genau auswertet und schließlich beiden Seiten eine gemeinsame Sicht auf die tatsächliche Versorgungssituation liefert. Auf diese Weise lässt sich frühzeitig erkennen, ob kritische Situationen entstehen können. Ein Frühwarnsystem mit automatisch generierten Alerts macht rechtzeitig auf mögliche Engpässe aufmerksam. Dieses Prinzip greift auch ganz klar beim systemgestützten VMI-Prozess (Vendor Managed Inventory) über SupplyOn, bei dem Lieferanten die Disposition und Nachschubsteuerung im Rahmen von kundenseitig vorgegebenen Bestandsgrenzen eigenständig übernehmen. Droht hier die Unter- oder Überschreitung bestehender Grenzen, werden Einkäufer und Lieferant sofort gewarnt.

»Ein Frühwarnsystem macht rechtzeitig auf mögliche Engpässe aufmerksam«

Um die Vorteile eines umfassenden Supply-Chain-Monitorings und -Alertings voll auszuschöpfen, empfiehlt es sich, alle Geschäftspartner weltweit an dieses System anzubinden – gleichgültig, ob es um die Lieferung von Produktionsmaterial oder indirektem Material geht, und unabhängig von Bestellfrequenz und -volumina oder Unternehmensgröße. Je nach Gegebenheit sind deshalb mit SupplyOn unterschiedliche Anbindungsszenarien möglich. Lieferanten benötigen als Minimalvoraussetzung lediglich einen Webbrowser und einen Internetanschluss. Das umfassende Prozessportfolio mit aufeinander abgestimmten und flexibel ineinandergreifenden Lösungen – vom klassischen Bestellprozess über verbrauchsgesteuerte Logistikkonzepte bis hin zum Transportmanagement – führt dann zum gewünschten Erfolg: maximale Versorgungssicherheit bei niedrigeren Prozess- und IT-Kosten, Wegfall teurer Trouble-Shooting-Maßnahmen und Freisetzung von Kapital, das andernfalls in Beständen gebunden wäre.

Werner Busenius

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