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ZulieferMarkt 08/2015

Aus der Geschichte lernen

Editorial

Peter Koller, Chefredakteur

Peter Koller, Chefredakteur

Die industrielle Revolution begann mit einem handfesten Maschinenbau-Skandal: Der Brite John Lombe schlich sich Anfang des 18. Jahrhunderts in eine italienische Seidenspinnerei, um das Geheimnis der damals hoch innovativen Wurfmaschine zu stehlen – und sie unter eigenem Namen in England zum Patent anzumelden.

300 Jahre später erschüttern die Schummeldiesel von VW die Branche. So massiv, dass sich der VDMA schon kurz nach Bekanntwerden der Vorwürfe genötigt sah, eine Ehrenerklärung für Ingenieurleistungen »Made in Germany« abzugeben.

Ist der Maschinenbau also eine von Lug und Trug geprägte Branche?

Wohl kaum. Man kann davon ausgehen, dass derartige Machenschaften Einzelfälle sind und die weit überwiegende Zahl der deutschen Maschinenbauer hart und ehrlich für ihren Erfolg arbeitet.

Der Fall zeigt aber den enormen Druck, der auf den Herstellern und ihren Zulieferern lastet – von Seiten anspruchsvoller Kunden, globaler Konkurrenz sowie zunehmend auch von Regulierungsbehörden. Ironischer Weise beweist der Fall VW auch, welche Möglichkeiten mechanische Systeme durch Software-Steuerung bekommen – und wie sich dies missbrauchen lässt.

Dass sich Betrügereien aber einfach nicht lohnen, zeigt ein erneuter Blick in die Geschichte: John Lombe gelang zwar in buchstäblich letzter Sekunde die Flucht aus Italien und damit vor dem Galgen: Dennoch starb er jung – er wurde vergiftet von einer geheimnisvollen Italienerin …

Peter Koller, Chefredakteur

peter.koller <AT> hanser.de

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