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05.05.2017

Die faszinierend(st)en Bilder der Technik

  • Es wird das grösste Elektroauto der Welt: 45 Tonnen Leergewicht, 65 Tonnen Zuladung – und ein Akkupaket mit 700 kWh Speicherkapazität. Das Monster-Elektromobil basiert auf einem gebrauchten Muldenkipper der Marke Komatsu, der bei der Kuhn Schweiz AG in Lommis zerlegt und neu aufgebaut wird. Wenn alles gut geht, erntet der Elektro-Muldenkipper bei der Talfahrt sogar mehr Strom, als er für die Bergfahrt benötigt: http://bit.ly/2hbXchQ | © Andreas Sutter, Lithium Storage GmbH

  • Viele Experten sehen in elektrisch angetriebenen Lufttaxis ein wichtiges Verkehrsmittel von Morgen: Luftfahrtgigant Airbus hat jetzt bei der Entwicklung seines CityAirbus einen wichtigen Meilenstein geschafft. Das elektrische Antriebssystem auf Basis von Siemens-Motoren mit einem Rekord-Leistungsgewicht wurde Anfang Oktober 2017 erstmals in Betrieb genommen. | © Airbus

  • Der Aufzug-Testturm von ThyssenKrupp in Rottweil ist mit seiner einzigartigen Membran, welche die Betonhülle des Turms wie eine Schraube ummantelt, nicht nur optisch ein absolutes Highlight, sondern birgt auch zahlreiche Geheimnisse: Neben 15.000 verbauten Kubikmetern Beton und mehr als 2.500 Tonnen Stahl, überrascht der Turm mit einem 30 Meter in die Tiefe ragenden Keller und 1.670 Treppenstufen, welche man erklimmen muss, um die höchste Aussichtsplattform Deutschlands zu erreichen. Hier, in 232 Metern Höhe erwartet die Besucher dann bei klarer Sicht ein Rundumblick vom Schwarzwald über die Schwäbische Alb bis zu den Alpen. Werma Signaltechnik aus Rietheim hat den Testturm mit 22 LED-Hindernisfeuern ausgestattet. | © Werma

  • Energie gewinnen gegen den Strom: Die Unterwasser-Strömungsturbinen, die Andritz Hydro für die schottische Küste entwickelt hat, müssen am Meeresgrund das Equivalent eines Orkans mit 350 km/h aushalten - über Jahrzehnte: http://bit.ly/2lhOXGn

  • Für einen Weltrekordversuch zur Erzeugung der größten Seifenblase der Welt haben Messtechniker der Jade-Universität ein neuartiges Messverfahren entwickelt. Das Verfahren funktioniert, der Rekordversuch scheiterte leider: http://bit.ly/2gvMIgT | © Matthias Leitzke, phaeno

  • Jugend forscht 2017: Den Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit erhielt Philipp Sinnewe (18) aus dem Saarland. Der Bundessieger entwickelte einen energieeffizienten und damit klimafreundlicheren Flugzeugantrieb. In seinem Modell eines Strahltriebwerks erprobte er als neue Treibstoffart ein Wasser-Alkohol-Gemisch anstelle von Kerosin: http://bit.ly/2tVvoUf | © Stiftung Jugend forscht

  • In virtuelle Welten abzutauchen, ist dank einer Vielzahl von VR-Brillen kein Problem mehr. Viel schwieriger ist, dort mit virtuellen Objekten zu interagieren. US-Forscher versuchen es mit einem Roboterhandschuh. Er besteht aus einem leichten, flexiblen Exoskelett aus dem 3D-Drucker für die Hand, in das weiche robotische Muskeln integriert sind: bit.ly/2seLSc3 | © Jacobs School of Engineering/US San Diego

  • Nach vier Jahren Bauzeit hat die Stratolaunch, das nach Spannweite größte Flugzeug der Welt, Ende Mai 2017 erstmals ihren Hangar verlassen.Das Ziel der Stratolauch ist es, eine speziell dafür als Nutzlast entwickelte Trägerrakete in die oberen Schichten der Atmosphäre zu tragen, von wo aus sie relativ schnell und einfach einen niedrigen Orbit erreichen kann, etwa um Satelliten in Position zu bringen: bit.ly/2rsHtBJ | © Stratolaunch

  • Außen fast wie damals, innen modernste Technik: Forscher der Universität des Saarlands entwickeln eine moderne Draisine. Die Forschungsergebnisse dienen der Softwareentwicklung für E-Bikes: bit.ly/2vjFu4A | © Oliver Dietze

  • Die Grenzen von Zeit und Raum verschwimmen, wenn ein 2.800 Jahre altes Objekt aus der Hallstattzeit im Hier und Jetzt per Laser Cusing wiederaufersteht. Vom ›Unlinger Reiter‹, einer Bronzestatuette, hat Concept Laser eine originalgetreue Replik angefertigt: bit.ly/2vjE1LI © Concept Laser

  • Der Marimba-spielende Roboter Shimon, der am Georgia Institute of Technology entwickelt wurde, bringt es auf vier Arme und bedient damit acht Schlägel. Noch faszinierender als seine mechanischen Eigenschaften ist jedoch die Fähigkeit, mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz eigene Musikstücke zu komponieren: bit.ly/2sGeb3s | © Georgia Tech

  • Das Webb-Teleskop, das das 2018 als Nachfolger des Hubble-Teleskops ins All starten soll, wird voraussichtlich drei Monate in der Chamber A bei Temperaturen von nur 37 Grad Kelvin über dem absoluten Nullpunkt verbringen. Dabei werden seine Systeme gründlich getestet. Nach einer Nachrüstung für den Test des Webb-Teleskops ist Chamber A mit einem Durchmesser von 16,8 Metern und einer Höhe von 27,4 Metern die größte kryogenische Testkammer der Welt. bit.ly/Chamber_A | © NASA

  • 30.000 Grad heiß: Mit dieser hohen Temperatur wird bei Thyssen-Krupp im Qualitätsbereich Stahl bearbeitet. Der vollautomatisierte Plasmabrenner schneidet dabei unter Wasser: bit.ly/2tVc9dj | © Thyssen-Krupp

  • Thyssen-Krupp hat realisiert, was von manchen als der "Heilige Gral" der Aufzugtechnologie bezeichnet wird: Ein Aufzug, der sich nicht nur vertikal, sondern auch horizontal durch Gebäude bewegen kann: bit.ly/2v72DE0

  • Neben Windparks nutzen auch zunehmend Schiffe ein Condition Monitoring-System zur Zustandsüberwachung ihrer mechanischen Bauteile. Dazu gehört die „Innovation“, ein zum Aufbau von Windenergieparks in der Nord- und Ostsee eingesetztes Spezialschiff. Zur Stabilisierung im Wasser bei der Windanlagenmontage fährt die „Innovation“ mittels sogenanntem Jack-Up-System vier Hubbeine aus, die das Schiff aus dem Wasser heben. Für die präzise Messung und Verteilung der Kräfte, die auf jedes der vier Beine wirken, sorgt Condition Monitoring-Technik von Siemens: bit.ly/2tVwrDq | © Martin Willer

  • In der Industrie sind Roboter längst unverzichtbar. Ob sie auch als Fremdsprachenlehrer für Kinder in einer Kita taugen, erforscht ein Projekt der Uni Bielefeld – mit erstaunlichen Ergebnissen: bit.ly/2tVT7mY | © CITEC/Universität Bielefeld

  • Die TII Group (TII) mit Hauptsitz in Heilbronn gilt als Weltmarktführer bei der Herstellung von Fahrzeugen mit hydraulisch abgestützten Pendelachsen. Die selbstangetriebenen Transporter (SPMT) setzen sich aus mehreren Modulen zusammen und haben teilweise zuschaltbare Antriebsaggregate. | © TII Group

  • Für Teneriffa-Touristen gehört ein Ausflug zum Teide-Vulkan zum Pflichtprogramm. Zwei Rover der Europäischen Weltraumbehörde ESA mussten dort ein hartes Testprogramm absolvieren.In der "Mondlandschaft" nahe des Teide wollten die ESA-Wissenschaftler bei einem neuntägigen Test-Marathon herausfinden, wie sich Rover auf fremden Himmelskörpern am besten bei schlechter Sicht steuern lassen: bit.ly/2tViJAJ | © Fernando Gandía/GMV

  • Am 21. August wird in einem Band quer über den nordamerikanischen Kontinent eine komplette Sonnenfinsternis zu sehen sein. Die NASA wird das Spektakel mit zwei speziell dafür umgerüsteten Jets beobachten: bit.ly/2tVByDN | © NASA

  • Experten sind davon überzeugt, dass bald wieder Menschen zum Mond fliegen werden. Aber was passiert eigentlich, wenn sich ein Astronaut beim Mondspaziergang das Bein bricht? Die Weltraumagentur ESA hat dafür ein Rettungssystem entwickelt: bit.ly/2vefiIO © NASA/ESA H. Stevenin

  • Erstmals ist Ende Juli 2017 ein Kampfjet von einem Flugzeugträger mit Hilfe eines elektromagnetischen Katapults gestartet worden. Das EMALS-System soll langfristig die bisher verwendeten Dampfkatapulte ablösen. Das Kernstück von EMALS ist ein Linearmotor aus einer langen Reihe von Statorspulen, die sequentiell mit einem starken elektrischen Impuls angesteuert werden und damit den Startschlitten bewegen, der mit dem Bugrad der Maschine verbunden ist: bit.ly/2tVKkBR | © US Navy/Erik Hildebrandt

  • Insgesamt fünf vom Airbus A330 abgeleitete Riesen-Transporter will Airbus bis 2019 in Dienst stellen. Sie werden verwendet, um komplette Rumpfabschnitte und Tragflächen der Airbus-Passagierjets zwischen den Fertigungslinien innerhalb Europas zu transportieren. Um das Aussehen der künftigen Beluga XL festzulegen, hatte Airbus seinen Mitarbeitern sechs Entwürfe vorgelegt. Sie entschieden sich mit großer Mehrheit für eine Gestaltung, die das Thema Weißwal (Beluga) aufnimmt: Mit großen Wal-Augen an der Seite und einem seeeeeeehr breiten Grinsen. © Airbus

  • 30.000 Grad heiß: Mit dieser hohen Temperatur wird bei Thyssen-Krupp im Qualitätsbereich Stahl bearbeitet. Der vollautomatisierte Plasmabrenner schneidet unter Wasser. Rund 25.000 Proben können so pro Monat bearbeitet werden. | © Thyssen-Krupp

  • Die größte künstliche Sonne der Welt scheint in Jülich. Dort wurde im März 2017 die Forschungsanlage "Synlight" in Betrieb genommen. In dem dreistöckigen Synlight-Gebäude des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) strahlen insgesamt 149 Xenon-Kurzbogenlampen. Die Wissenschaftler können die Strahler auf eine Fläche von 20 mal 20 Zentimeter fokussieren. Dort entstehen Temperaturen bis zu 3.000 Grad Celsius. Diese Temperaturen nutzen die Forscher um Treibstoffe wie zum Beispiel Wasserstoff herzustellen. | © Markus Hauschild

  • Der OctopusGripper von Festo ist ein bionischer Greifer, der vom Oktopus-Tentakel abgeleitet ist. Er besteht aus einer weichen Silikonstruktur, die sich pneumatisch ansteuern lässt. Wird sie mit Druckluft gefüllt, krümmt sich das Tentakel nach innen und kann sich formschlüssig und sanft um das jeweilige Greifgut schlingen. | © Festo AG & Co. KG

  • Der nächste Schritt beim 3-D-Drucken könnten krabbelnde Spinnenroboter mit Druckerdüsen sein. Siemens-Forscher in Princeton, New Jersey, haben Prototypen solcher Gliederfüßer entwickelt, die nicht nur mobil drucken, sondern ihre Aufträge gemeinsam mit mechanischen Artgenossen erledigen. Auf diese Weise lassen sich in einem beschleunigten Verfahren Strukturen und Oberflächen komplexer Gebilde wie Flugzeugrümpfe oder Schiffskörper gestalten. | © Siemens AG

  • »Bitte fülle drei Kilogramm Sechskant-Schrauben ab und bringe sie zur Verpackungsabteilung« – diese Aufforderung bekommt zukünftig kein Logistikmitarbeiter mehr, sondern ein sprachgesteuerter Roboter. Dank der integrierten akustischen Ereigniserkennung des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie IDMT kann der Roboter unterscheiden, ob auch die richtige Sorte Schrauben in den Behälter eingefüllt wird. | © Fraunhofer IDMT

  • Jetzt lässt sich Glas in einem speziellen Verfahren auch in 3D drucken: Ein interdisziplinäres Team am KIT um den Maschinenbauingenieur Dr. Bastian E. Rapp mischt Nanopartikel hochreinen Quarzglases mit einer kleinen Menge flüssigen Kunststoffs und lässt diese Mischung mittels Stereolithografie an bestimmten Stellen aushärten. Der Kunststoff wird mit Lösungsmittel und Hitze entfernt, das Glas am Ende gesintert. | © Karlsruher Institut für Technologie

  • Im Himmel über Bayern hat der Lilium Jet, der weltweit erste elektrisch angetriebene Senkrechtstarter, Ende April 2017 seinen Jungfernflug absolviert.Der Lilium Jet ist laut Hersteller das einzige elektrische Flugzeug, das sowohl senkrecht starten und landen, als auch vorwärts fliegen kann, indem es seine Flügel zum Auftrieb nutzt, so wie ein normales Flugzeug. Mit dieser Fähigkeit verbraucht er bis zu 90% weniger Energie als drohnenähnliche Luftfahrzeuge. Geplant ist ein Einsatz als autonomes Lufttaxi für fünf Personen. | © Lilium Aviation

  • Wenn das Bauteil nicht in den 3D-Drucker passt, muss der 3D-Drucker eben in das Bauteil passen: Das MIT hat ein mobiles Robotersystem entwickelt, das mit additiver Fertigung Häuser erstellt.Es besteht aus einem kleinen Raupenfahrzeug samt Anhänger mit Druckmaterialtanks. Auf dem Fahrzeug selbst ist ein großer Roboterarm montiert, an dessen Ende sich ein zweiter, kleinerer Arm befindet. Der Arm ist mit verschiedenen Düsen bestückbar – etwa für Beton oder Isolationsmaterial – aber auch ein Fräskopf für die Weiterbearbeitung des gedruckten Objekts ist möglich. In dieser Ausstattung ist das System in der Lage, ein kleines rundes Haus mit etwa 16 Metern Durchmesser innerhalb von 14 Stunden zu drucken – jedenfalls die Außenwände. © Steven Keating, Julian Leland, Levi Cai, and Neri Oxman/Mediated Matter Group

  • Für Bosch Rexroth war es einer der größten Aufträge in der Unternehmensgeschichte: Das Unternehmen entwickelt und lieferte die Hydraulikomponenten für das Schiff Pioneering Spirit. Es kann komplette Offshore-Plattformen bis zu 48.000 Tonnen innerhalb von 9 Sekunden von ihrer Stelzenkonstruktion heben. | © Rexroth

  • Das autonome Autofahren dringt auch in den Rennsport vor: Roborace, die erste autonom fahrende Rennserie der Welt, hat jetzt ihr erstes Auto präsentiert. Das Robocar soll 2017 im Rahmenprogramm der Formel-E seine Rennpremiere haben. | © Roborace

  • Er steht auf Platz 1 der größten Bagger der Welt: Der RB293 von Takraf ist so schwer wie 25 Passagierflugzeuge und hat 6.745 PS. Er wird von RWE zur Braunkohleförderung eingesetzt. Die Top 10 der größten Bagger: bit.ly/2niJD57 | © Takraf

  • Bei einem Test des neuen Airbus A350-1000 bei besonders kalten Witterungsbedingungen im kanadischen Iqaluit, fing Airbus-Fotograf Sylvain Ramadier mit seiner Kamera eine Aurora Borealis über dem Rumpf der Testmaschine ein. Die Maschine wurde dort bei Außentemperaturen am Boden zwischen -28 und -37 Gad Celsius fünf Tage lang intensiv gestestet. | © Sylvain Ramadier/Airbus Industries

  • Das Webb-Teleskop, das 2018 als Nachfolger des Hubble-Teleskops ins All starten soll, in einem riesigen Reinraum in der Space Craft Systems Development and Integration Facility (SSDIF) am NASA Goddard Space Flight Center in Greenbelt, Maryland: Um das Webb mit seinem riesigen (6,5 Meter Durchmesser) Hauptspiegel auf Verunreinigungen zu überprüfen, wurde der Raum komplett verdunkelt, damit die Ingenieure mit Ultraviolett-Taschenlampe auf Spurensuche gehen konnten. NASA-Fotograf Chris Gunn nutzte die Gelegenheit zu einer Langzeitbelichtung, die die Ingenieure als gespenstische Gestalten erscheinen lässt. | © NASA/Chris Gunn

  • Die Technische Universität Ilmenau feierte Anfang 2017 das zehnjährige Bestehen ihrer „Flexiblen Audiovisuellen Stereo-Projektionseinrichtung FASP“. In dem Labor des Kompetenzzentrums Virtuelle Realität werden mit modernsten Technologien dreidimensionale visuelle Projektionen mit dreidimensionalem Sound kombiniert, so werden neue Szenarien virtueller Realität erzeugt. | © Michael Reichel

  • Sie sollte eine neue Ära der Luftfahrt einläuten - und nahm schließlich ein trauriges Ende: Anfang Februar 2017 hat die letzte jemals gebaute und geflogene Concorde mit dem Rufzeichen Alpha Foxtrot in einem Museum im britischen Bristol ihre finale Park-Position erreicht. | © Aerospace Bristol

  • Was haben Flugzeuge und Segelyachten gemein? Weit mehr als man denkt, jedenfalls wenn es sich bei der Yacht um ein Modell für die Teilnahme am America´s Cup handelt. In einer zweijährigen Kooperation haben das Oracle Team USA und Airbus die Yacht 17 entwickelt. Die größten Übereinstimmungen zwischen See- und Luftfahrt gibt es wohl beim Segel - das ist bei der 17 nämlich der Tragfläche eines Airbus A320 sehr ähnlich. America´s Cup Yachten bewegen sich auch nicht mehr mit ihren beiden Rümpfen durch das Wasser, sondern gleiten auf kleinen vertikalen Flügeln, den sogenannten Hydrofoils. Dadurch können die Boote Geschwindigkeiten von annähernd 100 km/h erreichen.| © ORACLE TEAM USA / Photo Rick Tomlinson

  • Hyperloop ist das Konzept eines Hochgeschwindigkeitszuges, der sich mit annähernd Schallgeschwindigkeit in einer Röhre mit Teilvakuum fortbewegen soll. Studierendenteams aus der ganzen Welt stellten ihre Konzepte für den sogenannten Pod vor, die Kabinenkapsel, in der Passagiere durch die Röhre transportiert werden sollen. Das WARR Hyperloop Team der TU München holte sich beim Finale der Hyperloop Pod Competition bei SpaceX in Los Angeles den Preis für den schnellsten Pod.© TUM/WARR Hyperloop Team

  • Das Röntgenteleskop eROSITA ist nun startbereit: Nicht in den Weltraum, aber nach Moskau ging die Reise am 20. Januar 2017 an Bord eines Frachtflugzeugs für das Hauptinstrument der russisch-deutschen Weltraummission Spectrum-Roentgen-Gamma (SRG). Die sieben parallel ausgerichteten identischen Spiegelmodule des Weltraumteleskops eROSITA sammeln hochenergetische Photonen und leiten diese an Röntgenkameras weiter. Rund 100.000 Galaxienhaufen soll das Instrument während seiner Mission neu entdecken. 2018 wird eROSITA an Bord von SRG mit einer Proton-Rakete von Baikonur aus starten. | © MPE

  • Siemens hat von der ESO (European Southern Observatory) in Chile den Auftrag zur Lieferung und Installation von drei Container-Netzstationen erhalten. Diese Kompaktstationen sind mit Mittelspannungsschaltanlagen, Niederspannungsschaltanlagen, Trockentransformatoren und Nebensystemen ausgestattet und sichern unter anderem die Stromversorgung des Hochleistungsteleskops VLT (Very Large Telescope). | © Jean-Marc Lecleire/PNA/ESO

  • Man könnte es fast für einen futuristischen Mars-Rover halten, doch das Fahrzeug, das hier zu sehen ist, fährt in der chilenischen Atacama Wüste und nicht in einem Krater des Roten Planeten. Das Vehikel mit 28 Rädern trägt den schönen Spitznamen Otto und wird von der Europäischen Südsternwarte ESO eingesetzt, um die insgesamt 66 Radioantennen des ALMA-Teleskops (Atacama Large Millimeter/submillimeter Array) zwischen verschiedenen Positionen auf dem Chajnantor-Plateau zu bewegen. Dank einer Langzeitbelichtung gelang dieses beeindruckende Portrait von Otto unter den Sternen der Milchstraße. | © Y. Beletsky (LCO)/ESO/Creative Commons Attribution 4.0 International License

  • Den nach ihren Angaben engsten Knoten der Welt haben Wissenschaflter der Univerity of Manchester in Großbritannien geknüpft. Der Superknoten ist nur 20 Nanometer klein und besteht aus einem 192 Atome langen Faden, der sich in einer Schleife acht mal selber kreuzt. DAs Verfahren soll neue Polymere etwa für technische Textilien generieren, die geringes Gewicht und Flexibilität mit einer enormen Stabilität und Stärke kombinieren. | © University of Manchester

  • Sie sieht aus wie eine Kettensäge XXXL: eine achteinhalb Meter lange Säge des Herstellers Palmieri mit Komponenten von Rexroth schneidet für den Straßenbau ganze Tunnelbögen in den Berg. | © Palmieri S.p.A.

  • Als 2D-Material ist das nur eine Atomlage dünne Graphen berühmt geworden. Nun ist es Forschern gelungen, seine extremen Eigenschaften in die dritte Dimension zu übertragen. Herausgekommen ist eine schwammartige Struktur, die nur fünf Prozent der Dichte von Stahl hat, aber das Zehnfache an Stabilität. Für Test wurde die Gyroidstruktur des Materials per 3-D-Drucker in einer makroskopischen Version erzeugt. | © Melanie Gonick/MIT

  • Fraunhofer-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie eine nur noch zwei Millimeter flache Kamera herstellen können. Ihre Linse ist ähnlich einem Insektenauge in 135 winzige Facetten eingeteilt. Eine mögliche Anwendung ist in Industrierobotern, um Kollisionen mit Menschen zu vermeiden. | © Fraunhofer IOF

  • Das künftige Großlager-Prüfzentrum von SKF in Schweinfurt hat Ende 2016 sein Herzstück erhalten: Eine 125 Tonnen schwere Scheibe mit sieben Metern Durchmesser. Sie wird in einem noch größeren Gehäuse rotieren. Dieses verfügt über 64 kreisförmig angeordnete Axial- und Radialzylinder. Sie sind in der Lage, die enormen dynamischen Kräfte zu simulieren, denen Großlager beispielsweise in Windenergieanlagen ausgesetzt sind. | © SKF

  • Ein Schiff, speziell für den Transport der riesigen Maschinenhäuser direkt angetriebener Offshore-Windenergieanlagen hat Siemens Ende 2016 in Dienst gestellt. Die "Rotra Vente" wird künftig den Produktionsstandort Cuxhaven mit den Installationshäfen in Nord- und Ostsee verbinden. | © Siemens

  • Das leistungsfähigste Getriebe, das jemals für einen Luftfahrzeug-Antrieb konzipiert wurde, hat im Herbst 2016 beim Triebwerkshersteller Rolls-Royce seine ersten Tests durchlaufen. Es auf vergleichsweise engem Bauraum eine Leistung von bis zu 100.000 PS übertragen. | © Rolls Royce

  • Das unter Federführung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt entwickelte Brennstoffzellen-Flugzeug HY4 hat Ende September 2016 erfolgreich seinen Erstflug absolviert. Das Design könnte künftig als Lufttaxi zum Einsatz kommen. bit.ly/DLR_HY4 | © DLR

  • Es ist quasi die Mutter aller Retrofits: Mit Hilfe eines Internet-of-Things-Gateway haben Experten bei Bosch eine 129 Jahre alte Drehmaschine des Firmengründers Robert Bosch ins Industrie-4.0-Zeitalter teleportiert. Das vernetzte System kombiniert Sensorik, Software sowie eine IoT-fähige Industriesteuerung und ermöglicht damit die Zustandsüberwachung der Drehbank. »Unser einmaliger Aufbau zeigt, dass selbst älteste Maschinen schnell und einfach vernetzt werden können«, sagte Bosch-Geschäftsführer Dr. Werner Struth (Foto, mit zwei Azubis). | © Bosch

  • Eine Mensch-Roboter-Kollaboration der besonderen Art entwickelt die US-Militärforschungsbehörde DARPA zusammen mit Aurora Flight Sciences: Roboterarme im Cockpit sollen künftig die Piloten von Kleinflugzeugen und Helikoptern unterstützen. bit.ly/aurorafs | @ Aurora Flight Sciences

  • In der Zementindustrie werden Rollenpressen für verschiedene Anwendungen eingesetzt – von der Rohmehlerzeugung bis zur pulverfeinen Zerkleinerung des gebrannten Klinkers. Die österreichische Firma Wopfinger Baustoffindustrie GmbH setzt auf ›Hägglunds CBM‹-Motoren von Rexroth. Die hydraulischen Direktantriebe mit maximalem Drehmoment bis 2.000 KNm steigern die Leistung und reduzieren Wartungs- und Instandhaltungskosten. Die Rollenpressen können direkt mit voller Kraft drehen, weil die Hägglunds-Motoren von Anfang an ihr volles Moment liefern. | © Bosch Rexroth AG

  • Faserverstärkte Kunststoffplatten (FVK) bringen im Flugzeugbau entscheidende Stabilitäts- und Gewichtsvorteile. Die Montage des neuen Materials ist aber komplex. Daher hat das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung bei Stade eine Testanlage für das automatisierte klebetechnische Fügen von FVK-Platten entwickelt, die die Fertigung erleichtert. Die geforderte Flexibilität der Fügevorrichtung liefert die modulare und dezentrale Antriebstechnik ›IndraDrive Mi‹ von Rexroth. Die gesamte Anlage kommt so mit 87 Prozent weniger Kabellänge und 72 Prozent weniger Schaltschrankfläche im Vergleich zu konventionellen Lösungen aus. | © Fraunhofer IFAM

  • Globalisierung und Verstädterung lassen den Bedarf an effizienten Bahn-Infrastrukturen schnell wachsen. Eine Präzisionspressenlinie, die Schuler in Zusammenarbeit mit Jebens gebaut hat, spuckt geschmiedete Eisenbahnräder im atemberaubenden 45-Sekunden-Takt aus. | © Schuler Pressen

  • Er bietet dem Fußballspieler Stabilität, optimiert die Kraftübertragung auch bei schwierigen Platzverhältnissen und sorgt für den perfekten Spin beim Ballkontakt: der Fußballschuh. Worauf es dabei wirklich ankommt, messen Prof. Veit Senner und sein Team von der Professur für Sportgeräte und -materialien der Technischen Universität München (TUM). Zu diesem Zweck haben sie ein Prüfgerät samt künstlichem Fuß entwickelt, mit dessen Hilfe die Fußbewegungen und die Kräfte zwischen Boden und Schuh perfekt nachgebildet werden können. | © Uli Benz / TUM

  • Der Zug, der aus der Kälte kam: Bevor die ersten Passagiere in den Zug steigen, muss der neue ICE 4 im Klima-Wind-Kanal von Rail Tec Arsenal (RTA) in Wien zeigen, dass er auch unter extremen Wetterbedingungen zuverlässig arbeitet – bei brütender Hitze, aber auch bei klirrender Kälte. Dabei geht das Test-Szenario weit über die europäische Normenlandschaft hinaus. | © Siemens AG

  • 90-Tonner mit ganz viel Gefühl: Die Mitarbeiter der Airbus-Fertigungsanlage in Hamburg bewegen riesige, 90 Tonnen schwere und 15 Meter lange Rumpfteile des A380 in einem Gebäude von der Größe eines Fußballstadions hin und her. Möglich macht das die mobile Transportplattform ›Kuka omniMove‹, ein Transportfahrzeug für Schwerlasten mit omnidirektionalen Mecanum-Rädern, die eine uneingeschränkte Manövrierbarkeit ermöglichen. | © Kuka

  • Der Elektro-Rennwagen «grimsel» des Akademischen Motorsportvereins Zürich (AMZ) hat im Juni 2016 den bisherigen Beschleunigungsweltrekord für Elektroautos gebrochen. In 1,513 Sekunden und innerhalb von weniger als 30 Metern beschleunigte das Fahrzeug von 0 auf 100 km/h. Dank Einsatz von Kohlefaser-Werkstoffen wiegt «grimsel» gerade einmal 168 Kilogramm. Der Elektro-Renner verfügt über vier selbst entwickelte Radnabenmotoren, welche per Allradantrieb 200 PS Leistung und 1700 Newtonmeter Drehmoment auf die Strasse bringen. | © ETH Zürich / Alessandro Della Bella

  • Der Technologieträger BionicANTs hat das kooperative Verhalten von Ameisen zum Vorbild. Ingenieure von Festo haben das Verhalten der Tiere mittels komplexer Regelalgorithmen in die Welt der Technik übertragen: Wie ihre realen Vorbilder arbeiten die BionicANTs nach klaren Regeln zusammen. Dabei gelingt es ihnen, als einzelne Einheiten eigenständig auf unterschiedliche Situationen zu reagieren, sich miteinander abzustimmen und als vernetztes Gesamtsystem zu agieren. | © Festo AG & Co. KG

  • Forscher der Uni Stuttgart stellen mit 3D-Druck und Kurzpulslaser winzige optische Linsen her. Damit lassen sich ganz neuartige und kleinste flexible Endoskope verwirklichen, die dazu geeignet sind, auch in kleinste Öffnungen des Körpers oder in Maschinen Untersuchungen vorzunehmen. | © Universität Stuttgart, 4. Physikalisches Institut

  • Einem internationalen Forschungsteam um Prof. Dr. Natalia Dubrovinskaia und Prof. Dr. Leonid Dubrovinsky von der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, im Labor einen Druck von 1 Terapascal (= 1.000.000.000.000 Pascal) zu erzeugen – dreimal höher als der Druck, der im Zentrum der Erde herrscht. Es sind kugelförmige nanokristalline Diamanten (Foto), mit denen jetzt die Tür in eine neue Dimension der Materialforschung aufgestoßen wurde. Die Wissenschaftler hatten die durchsichtigen Kugeln, die einen Durchmesser zwischen 10 und 20 Mikrometern aufweisen, im Labor synthetisiert. Wie sich herausstellte, besitzen sie aufgrund ihres einzigartigen Gefüges eine ganz ungewöhnliche Druckfestigkeit. | © Leonid Dubrovinsky und Natalia Dubrovinskaia

  • Mit dem gläsernen Chanel Flagship-Store ist Amsterdam um ein architektonisches Highlight reicher – das alte Mauerwerk wurde durch Glassteine ersetzt. Dank spezieller Photobond-Klebstoffe von Delo bleibt die Verklebung der über 7.000 handgefertigten Glasbausteine dauerhaft transparent. | © Daria Scagliola & Stijn Brakkee

  • Mit dem Laufroboter Mantis haben deutsche Wissenschaftler unter Führung des DFKI ein System entwickelt, das autonom auf fremden Planeten komplexe Aufgaben ausführen soll. Dazu kann es aus seinen Aktionen Rückschlüsse ziehen und sein Verhalten anpassen. | © DFKI

  • Das erste Elektromotorrad aus dem 3-D-Drucker kommt von einem Flugzeughersteller: Die Airbus-Tochter APWorks hat den Light Rider entwickelt, der in einer Kleinserie von 50 Stück produziert wird. Der fahrfertige Motorrad-Prototyp wiegt 35 kg, wovon der Rahmen gerade einmal 6 kg ausmacht. Verglichen zu anderen Elektromotorrädern dieser Klasse eine Gewichtsersparnis von 30%. Ermöglicht wurde das geringe Gewicht durch neueste Produktions- und Designtechnologien: Ein Großrechner fand Algorithmen-basiert die bestmögliche Struktur, um die bei der Fahrt auftretenden Belastungen aufzunehmen. | © APWorks

  • Delsbo Electric ist ein schwedischer Studentenwettbewerb, dermöglichst energieeffiziente Schienenfahrzeuge zu Ziel hat. Studenten der Dalarna Universität haben dabei nun einen neuen Weltrekord aufgestellt. Die Aufgabe ist es, eine rund 3,36 km lange Schienenstrecke mit einem batteriegetriebenen Fahrzeug zurückzulegen, und dabei möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Das Siegerteam Eximus 1 setzte auf eine Kombination aus Aluminium-Leichtbau und extremer Aerodynamik. Der 100 kg schwere "Zug" mit Platz für sechs Passagiere wird von vier 12V-Batterien und einem 500W-Elektromotor angetrieben. Eximus 1 brauchte für die Strecke etwa 20 Minuten, wobei der Antrieb aber nur für 110 Sekunden aktiviert war. Das Ergebnis: Ein Energieverbrauch von 0,84 Wattstunden pro Personenkilometer.| © Delsbo Electric

  • Schaufelradbagger von Takraf, die bis zu 500 Meter lang und bis zu 14.000 Tonnen schwer sind, arbeiten zuverlässig über Jahrzehnte mit extrem robuster Hydraulik von Bosch Rexroth. Von den Hydraulikaggregaten über die Ventile und Zylinder bis hin zu den Sensoren und Schalter hat Rexroth alle Komponenten auf diesen harten Einsatz ausgelegt und getestet. Das gilt auch für die 800 Gramm leichten Druckschalter ›HED8‹. Ist der stufenlos bis 630 bar einstellbare Grenzdruck erreicht, öffnen oder schließen die Schalter einen elektrischen Stromkreis. Die Schaltgenauigkeit schwankt um weniger als +/- 1 Prozent. Die Schalter hat Rexroth so konstruiert, dass sie mindestens fünf Millionen Schaltvorgänge durchhalten. Diese Robustheit der Hydraulik macht sie für Schaufelradbagger wie auch für Stahl- und Walzwerke oder Papier- und Zuckerfabriken zur wirtschaftlichsten Antriebstechnologie mit langer Lebensdauer. | © Takraf

  • Ein Exoskelett für Kinder, die an der degenerativen Krankheit Spinale Muskelathropie (SMA) leiden, haben spanische Wissenschaftler entwickelt. Den sonst an Bett und Rollstuhl gefesselten Kindern ist es damit möglich, selbständig zu laufen - bei manchen das erst Mal in ihrem Leben.| © CSIC

  • Der britische Roadster Morgan ist mit seinen drei Rädern und einem V2-Motor als Antrieb ein absoluter Exot, der aus der Zeit gefallen scheint. Nun haben die Konstrukteure ihn per E-Antrieb fit gemacht für die Zukunft. Der Wagen, der auf dem Genfer Autosalon vorgestellt wurde, wiegt nur etwa 500 Kilogramm. Aufgrund des geringen Gewichts reicht ein Akku mit vergleichsweise bescheidenen 20 kWh in Verbindung mit dem Flüssigkgekühlten 46-kW-Radnabenmotor, um das Vehikel in weniger als 9 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen: https://goo.gl/VfBtOj | © Morgan

  • Vollautonome Autos sind noch in der Entwicklung, in Teilbereichen kann man sich als Fahrer aber schon zurücklehnen und Automaten die Arbeit überlassen. Dem Parkroboter ›RAY‹ zum Beispiel, in dem leichte Energieketten von Igus verbaut werden: https://goo.gl/xR97rz | © Igus

  • Bei der Vorstellung neuer iPhones Anfang dieser Woche enthüllte Apple erstmals auch sein Recycling-Konzept für die Smartphones: Ein Robotersystem namens Liam demontiert ein iPhone in gerade mal 11 Sekunden: https://goo.gl/iLR1Iy | © Youtube/Apple

  • Britischen Wissenschaflern scheint ein Durchbruch bei der Langzeitspeicherung von Daten gelungen zu sein. Mit Hilfe eines Femtolasers, der ultrakurze Impulse abstrahlt, schrieben sie wichtige Dokumente der Menschheit wie die Bibel oder die UN-Menschenrechtserklärung in ein Stück Nano-strukturiertes Quarzglas. Der Laser erzeugt dabei innerhalb der Nanostruktur des Quarz kleine Punkte. Neben deren Position in den drei Raum-Dimensionen sind auch Größe und Ausrichtung der Datenpunkte im Abstand von fünf Mikrometern variabel, deswegen wird die Methode auch 5-D Data Storage genannt. Die Scheibe hat bei Raumtemperatur eine praktisch unbegrenzte Lebensdauer, bei 190 Grad Celsius sinkt diese auf "nur noch" 13,8 Milliarden Jahren, so die Berechnung der Forscher. Maximal kann die Disk Temperaturen von 1000 Grad Celsius aushalten, ohne die Daten zu verlieren. (Bild: University of Southampton)

  • Im Altai-Gebirge hat die russische Raumfahrtbehörde ein Observatorium mit höchst präzisem Laserteleskop erbaut. Es dient der Beobachtung der Flugbahnen von Objekten wie Meteoriten oder Satelliten im Weltraum. Der drei Meter große Spiegel befindet sich unter einem 150 Tonnen schweren dreigeteilten Faltdach. Dank eigens für diese Anwendung entwickelter hydraulischer Antriebe lässt es sich öffnen, schließen und mit einer Positionierungsgenauigkeit von 0,3 Millimetern exakt ausrichten. Die eingesetzten Komponenten, wie Hydraulikzylinder und Proportionalventile, trotzen den rauen Bedingungen im Gebirge, etwa starkem Wind, Schnee, Eis oder seismischen Aktivitäten. | © Bosch Rexroth AG

  • Nichts für Menschen mit Platzangst: Ein Roboterarm platziert ein Spiegelelement des Weltraumteleskops James Webb Space Telescope, das 2018 ins All starten soll. Der 6,5-Meter-Hauptspiegel des Teleskops besteht aus 18 einzelnen Beryllium-Elementen mit einer Goldbeschichtung. Ihre Abweichung von den geplanten Positionen darf nur den Bruchteil eines menschlichen Haares betragen - und das misst weniger als 0,1 Millimeter.

  • Im Rahmen eines vom US-Energieministerium geförderten Projekts arbeiten Forscher unter anderem der Sandia Labs an einer Offshore-Windturbine, die mit 200 Meter langen Rotorblättern eine Leistung von 50 Megawatt erzeugen soll. Projektleiter Todd Griffith zeigt den Querschnitt eines 50-Meter-Rotorblatts, ein Schritt auf dem Weg zu der geplanten Exascale-Windturbine mit 200-Meter-Blättern.

  • Nach über zehnjähriger Bau- und Vorbereitungszeit ist die Stellarator-Fusionsanlage ›Wendelstein 7-X‹ in Greifswald im Dezember 2015 erfolgreich in Betrieb gegangen. | © IPP/Torsten Bräuer

  • Biologie und maschinelle Elektronik wachsen zusammen: Forschern der Columbia University gelang es erstmals, einen konventionellen Halbleiter-Stromkreis mit der ATP-Energie eines biologischen Organismus zu betreiben. Die Sodium-Potassium-Pumpen in den Poren einer Fettmembran versorgen einen integrierten Schaltkreis mit Energie. (Bild: Trevor Finney and Jared Roseman/Columbia Engineering).

  • Generative Fertigung stößt in Bereiche vor, an die vor kurzem noch niemand gedacht hat: In Amsterdam will das Startup MX3D eine Brücke komplett automatisiert errichten lassen. Dazu werden Industrieroboterarme mit speziellen Schweißgeräten kombiniert, die Metallschichten übereinanderlegen und so quasi Stahlstäbe durch die Luft ziehen können. In Zukunft lautet die Gleichung: Roboter + 3-D-Drucker = Brückenbauer (Bild: MX3D)

  • Einen der weltweit leistungsstärksten Prüfstände für Flugzeug- und Kraftwerksturbinen hat im Herbst 2015 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Göttingen in Betrieb genommen. Die 15,6 Millionen Euro teure Anlage ist in der Lage sein, die Turbinen moderner Flugzeuge bis zum A380-Großflugzeug zu untersuchen. Aber auch Turbinen von Kraftwerken können erforscht werden.

  • Yamaha hat auf der 44. Tokyo Motor Show den Prototyp eines humanoiden Roboters präsentiert, der in der Lage ist, autonom ein Motorrad zu steuern. Langfristige Absicht sei einerseits die Entwicklung fortschrittlicher Fahrer-Sicherheits- und -Assistenzsysteme, andererseits die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Vielleicht bringt der Motobot ja künftig die Amazon-Päckchen vorbei...

  • Jülicher Forscher haben Ende Oktober 2015 einen Weltrekord aufgestellt: Ihr Zellstapel mit Hochtemperatur-Brennstoffzellen läuft mittlerweile seit über 8 Jahren oder 70.000 Stunden. Das ist länger als je eine andere Brennstoffzelle mit keramischen Zellen zuvor. Die Zellen müssen über Jahre eine Betriebstemperatur von 700 Grad Celsius aushalten.

  • Bausteine für die vernetzte Welt: Das Bild eines Rasterelektronen-mikroskops (REM) zeigt die feinen geätzten Silizium-Strukturen eines MEMS-Beschleunigungssensors von Bosch. Zum Größenvergleich liegt ein menschliches Haar auf der Struktur. Die Silizium-Strukturen in der Mitte des Chips messen die Beschleunigung oder Neigung in allen drei Raumrichtungen. Die einzelnen „Balken“ sind rund 2 Mikrometer (µm) breit und 20 Mikrometer hoch. Ein Mikrometer ist der tausendste Teil eines Millimeters (0,001 Millimeter). Wenn ein solcher Sensor in einem Handy bewegt wird, beträgt die Auslenkung der „Balken“ abhängig von der Beschleunigung einige 10 Nanometer (10 nm = 0,01 µm). Das Haar ist im Vergleich rund 90 Mikrometer dick. Die Aufnahme wurde nachträglich am Computer eingefärbt.

  • Die abgehackten Bewegungen von Robotern sind sprichwörtlich. Das ist nicht nur ein ästhetisches Problem sondern kostet auch unnötig viel Energie. Forscher in einem EU-Projekt versuchen nun, den Robotern jetzt Anmut beizubringen.

  • Eine Digitalkamera der besonderen Art bauen Astronomen in den USA: Die Kamera für das Large Synoptic Survey Telescope (LSST) ist so groß wie ein Kleinwagen, wiegt drei Tonnen und löst mit 3,2 Gigapixel auf.Das Large Synoptic Survey Telescope (LSST) ist ein Teleskop, das auf einem Berg namens Cerro Pachón in Chile gebaut wird und dort ab 2022 für etwa zehn Jahre lang das Universum in einer bisher unerreichten Genauigkeit kartographieren soll.

  • Gemeinsam aus einer Idee Wirklichkeit werden zu lassen, das ist Airbus, LZN Laser Zentrum Nord und Concept Laser mit dem dreidimensional gedruckten Bauteil aus Metall gelungen – einem Kabinenhalter aus Titan. Das Team und sein Lasercusing genanntes Verfahren wurden für den Deutschen Zukunftspreis 2015 nominiert.

  • Die Taschenuhr Vacheron Constantin Reference 57260 realisiert mit 2800 Teilen 57 sogenannte "Komplikationen", also besondere Funktionen, die über die reine Anzeige der Uhrzeit hinausgehen. Das reicht von vergleichsweise einfachen Dingen wie der Anzeige einer Gangreserve bis zu komplexen astronomischen und Kalenderfunktionen. So kann die Reference 57260 diverse "ewige" Kalender anzeigen. Das bedeutet, dass unterschiedliche Monatslängen und Schaltjahre automatisch berücksichtigt werden.

  • Die Venusfliegenfalle haben sich Forscher des Deutschen Instituts für Luft- und Raumfahrt zum Vorbild genommen, um eine neuartige bionische Landeklappe für Verkehrsflugzeuge zu konstruieren. Die mit Druckluft betriebene Technologie ermöglicht einen spaltfreien Übergang zwischen Tragfläche und Klappen.

  • Drei gigantische Bildschirme mit einer Fläche von 70 Quadratmetern und einem Gewicht von je acht Tonnen bilden den Bühnenhintergrund bei der spektakulären Han Show in Wuhan, China. Das Siemens-Steuerungssystem hinter jedem LED-Bildschirm koordiniert je sechs Gelenke an den Roboterarmen, die von 14 mechanischen Achsen in 12 Motoren und zwei Hydraulikzylindern angetrieben werden. Die aufeinander abgestimmten Bewegungen der drei Bildschirme beruhen auf der Koordination von 42 Achsen. (Bild: Siemens)

  • Gewaltigen Druck aushalten müssen die Plexiglaskuppeln, die Evonik speziell für Unterseebote produziert. Das Tauchfahrzeug Lula1000 mit seiner 1,40 Meter messenden Kuppel beispielsweise operiert in einer Tiefe bis zu 1000 Metern.

  • Grüner geht es kaum: Aus Eschenholz besteht der Rahmen eines E-Bikes, das von der ›Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde‹ entwickelt wurde. Für den Antrieb sorgt ein spezielles Riemensystem von ContiTech

  • In Japan hat im Sommer 2015 ein Hotel eröffnet, dessen Personal fast nur aus Robotern besteht. Auch Schlüssel(-Karten) gibt es dort in der Regel nicht: Der Zugang zum Zimmer erfolgt über Gesichtserkennung

  • Als die Sonde ›New Horizons‹ am 19. Januar 2006 ins All geschossen wurde, galt Pluto noch als neunter Planet im Sonnensystem. Am 14. Juli 2015 gelang ihr der Vorbeiflug am Zwergplanetensystem Pluto-Charon und dank avancierter Technik faszinierende Bilder der beiden sonnenfernen Trabanten - nach einer Reise von fünf Milliarden Kilometern. (Bild: Johns Hopkins University)

  • In einem Regal Produkte identifizieren und entsprechend einer Bestellung in Versandkisten packen: Das ist Alltag für viele Mitarbeiter in der Logistik - und noch eine enorme Herausforderung für autonome Roboter. Ein System der TU Berlin gewann die sogenannte Amazon Picking Challenge mit deutlichem Abstand vor der Konkurrenz (Bild: TU Berlin)

  • Die Frage stellt sich in der Produktion immer öfter: Mensch oder Roboter? Die Antwort wird in Zukunft immer öfter lauten: beides! Ein Exoskelett speziell für die industrielle Fertigung hat ein europäisches Forscherkonsortium unter dem Namen Robo-Mate entwickelt. Der Roboteranzug reduziert Gewichtsbelastung für Arbeiter auf ein Zehntel. Ach ja, er soll noch etwas eleganter gestaltet werden, um seine Träger nicht zu sehr einzuschüchtern... (Bild: robo-mate.eu)

  • Weltrekord: Mehr als 450 Tonnen Material kann der BelAZ-75710 transportieren – das entspricht rund sieben vollgetankten und beladenen Airbus A320-200. Angetrieben wird der stärkste LKW aller Zeiten von jeweils 1.200 Kilowatt (kW) starken Elektromotoren von Siemens. (Bild: Siemens)

  • Dafür sollte man schwindelfrei sein: 80 Meter hohen und 750 Tonnen schwer ist das größte transportable Riesenrad der Welt. Gebaut hat den en Stahlgigant das Münchner Unternehmen Maurer German Wheels GmbH, Siemens liefert die Steuerungs- und Antriebstechnik. Mit 74 Metern Durchmesser vollzieht das Rad zwei oder vier Umdrehungen pro Stunde und transportiert in jeder seiner 27 Gondeln bis zu 16 Passagiere. (Siemens)

  • Feurige Angelegenheit: Eine Flugzeugturbine fast komplett aus dem 3-D-Drucker haben Experten von General Electric mit Hilfe des Laser-Sinter-Verfahrens erzeugt. Kleiner Wermutstropfen: Die Turbine ist von der Größe her nur für Modellflugzeuge tauglich, nicht für große Passagierjets. Aber schließlich haben wir ja alle mal klein angefangen... (Bild: General Electric)

  • Es ist eine dieser bestechenden Ideen, bei denen man sich fragt, warum da vorher niemand drauf gekommen ist. Um die Sicherheit beim Überholen von LKWs zu erhöhen, hat Samsung Trucks testweise mit einer Drahtlos-Kamera in der Stoßstange und damit verbundenen Displays auf der Laderaumtür ausgestattet. So sieht der PKW-Fahrer hinter dem Laster problemlos, ob Gegenverkehr kommt. (Foto: Samsung)

  • Präzision und Geschwindigkeit, das sind die Eigenschaften eines japanischen Schwertmeisters. Sie auf einen Roboterarm zu übertragen, hat sich der japanische Hersteller Yaskawa auf die Fahnen geschrieben. Die Bewegungen des Schwertkämpfers wurden dreidimensional aufgezeichnet und auf den Roboterarm übertragen - der kann jetzt eine Bohnenschote horizontal zerteilen... (Bild: Yaskawa)

  • Trotz großer Fortschritte bei der Turbinentechnologie erzeugen Flugzeuge noch immer eine erhebliche Menge Klima-schädlicher Abgase. Der Luftverkehr wäre damit ein ideales Feld für die Elektrifizierung des Antriebs. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist das eFan-Konzept von EADS. Eine Serienfertigung des zweimotorigen Trainer für etwa 100 Stück ist in Vorbereitung. (Bild: EADS)

  • So sieht es aus, wenn graue Vorzeit und nahe Zukunft aufeinander treffen: Mit Virtual Reality Brillen von Samsung betrachten Besucher des Natural History Museum in London einen 3-D-Film, der die Entstehung des Lebens vor rund 540 Millionen Jahren zum Thema hat. (Bild: Samsung)

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