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16.12.2016

Superlative bei SKF

Großlager-Prüfzentrum erhält sein Herzstück

Die 125 Tonnen schwere Scheibe bildet das Herzstück des monumentaleren der beiden neuen Großlager-Prüfstande von SKF | © SKF

SKF baut derzeit in Schweinfurt ein Großlager-Prüfzentrum. Dort sollen Großlager - etwa für Windenergieanlagen - künftig viel präziser und effizienter als bislang möglich geprüft werden. Nun hat die Anlage ihr Herzstück erhalten: Eine 125 Tonnen schwere Scheibe mit sieben Metern Durchmesser.

Der überdimensionale Diskus wird in einem noch größeren Gehäuse rotieren. Dieses verfügt über 64 kreisförmig angeordnete Axial- und Radialzylinder. Diese Zylinder sind in der Lage, enorme dynamische Kräfte im Bereich von mehreren Meganewton zu entwickeln. Ihre Aufgabe ist es, all diejenigen Belastungen zu simulieren, denen Großlager beispielsweise in Windenergieanlagen ausgesetzt sind. „Solche Lager sollen aus Wirtschaftlichkeitsgründen 20 Jahre und länger halten“, erläutert Dr. Martin Göbel, Leiter des Prüfzentrum-Projekts bei SKF. „Diese 20 Jahre – und alle in dieser Zeit denkbaren Belastungen – werden wir mit dem neuen Prüfstand in einem Zeitraum von wenigen Wochen sehr realitätsgetreu abbilden können.“ Das spare nicht nur viel Zeit und Geld, sondern auch Energie – zumal die Abwärme des Prüfstandes per Wärmerückgewinnungsanlage genutzt werde.

Kräfte nicht länger auf Eigen-Stabilität beschränkt

Bei den Stresstests wirken die Hydraulikzylinder im großen Prüfstand zunächst auf die Scheibe ein. Diese wiederum reicht die entsprechenden Lasten an den Prüfling weiter, der per Adapter an der Scheibe befestigt ist. „Dieses Vorgehen hat einen entscheidenden Vorteil“, so Göbel, „denn die aufs zu prüfende Lager einwirkenden Kräfte werden nicht durch die ,Eigen-Stabilität‘ eines lastausübenden Lagers beschränkt.“

Dank des robusten Sieben-Meter-Diskus‘ lassen sich die zu testenden Großlager deutlich stärker belasten als bei „klassischen“ Prüfstanddesigns. Zusätzlich wird der von der Augsburger RENK Test System GmbH gefertigte Prüfstand – in Bezug auf die Größe der Prüflinge – hohe Umdrehungsgeschwindigkeiten ermöglichen: bis zu 30 min-1. Dabei kann er nicht nur ein einzelnes Großlager mit bis zu sechs Metern Außendurchmesser, sondern gleich die komplette Lagerungseinheit inklusive Umbauteilen des Kunden testen.

  • Die 125 Tonnen schwere Scheibe bildet das Herzstück einer der beiden Großlager-Prüfstande von SKF © SKF

    Die 125 Tonnen schwere Scheibe bildet das Herzstück einer der beiden Großlager-Prüfstande von SKF | © SKF

  • Die 125 Tonnen schwere Scheibe bildet das Herzstück einer der beiden Großlager-Prüfstande von SKF © SKF

    Die 125 Tonnen schwere Scheibe bildet das Herzstück einer der beiden Großlager-Prüfstande von SKF | © SKF

  • Die 125 Tonnen schwere Scheibe bildet das Herzstück einer der beiden Großlager-Prüfstande von SKF © SKF

    Die 125 Tonnen schwere Scheibe bildet das Herzstück einer der beiden Großlager-Prüfstande von SKF | © SKF

  • Präzisionsarbeit: Die unteren Gehäuseteile zur Aufnahme der Prüfscheibe wurden mit rund 200 M80-Gewindebolzen auf ihren Sockeln fixiert © SKF

    Präzisionsarbeit: Die unteren Gehäuseteile zur Aufnahme der Prüfscheibe wurden mit rund 200 M80-Gewindebolzen auf ihren Sockeln fixiert | © SKF

  • Präzisionsarbeit: Die unteren Gehäuseteile zur Aufnahme der Prüfscheibe wurden mit rund 200 M80-Gewindebolzen auf ihren Sockeln fixiert © SKF

    Präzisionsarbeit: Die unteren Gehäuseteile zur Aufnahme der Prüfscheibe wurden mit rund 200 M80-Gewindebolzen auf ihren Sockeln fixiert | © SKF

  • Präzisionsarbeit: Die unteren Gehäuseteile zur Aufnahme der Prüfscheibe wurden mit rund 200 M80-Gewindebolzen auf ihren Sockeln fixiert © SKF

    Präzisionsarbeit: Die unteren Gehäuseteile zur Aufnahme der Prüfscheibe wurden mit rund 200 M80-Gewindebolzen auf ihren Sockeln fixiert | © SKF

  • Stabile Schwergewichte: Allein die beiden unteren Gehäuseteile des neuen Prüfstandes wiegen 120 Tonnen © SKF

    Stabile Schwergewichte: Allein die beiden unteren Gehäuseteile des neuen Prüfstandes wiegen 120 Tonnen | © SKF

  • In Summe wird der Gigant rund 700 Tonnen auf die Waage bringen © SKF

    In Summe wird der Gigant rund 700 Tonnen auf die Waage bringen | © SKF

  • Mit der Kraft aus 64 Hydraulikzylindern geraten die Prüflinge innerhalb kürzester Zeit an ihre Belastungsgrenzen © SKF

    Mit der Kraft aus 64 Hydraulikzylindern geraten die Prüflinge innerhalb kürzester Zeit an ihre Belastungsgrenzen | © SKF

  • Auch der kleinere der beiden Prüfstände wird enorme Lasten und Drehzahlen erreichen © SKF

    Auch der kleinere der beiden Prüfstände wird enorme Lasten und Drehzahlen erreichen | © SKF

  • In seinem 130-Tonnen-Prüfkopf stecken vier Axial- und zwei Radialzylinder, die mit Hilfe von Außen- und Innenringadaptern auf verschiedenste Großlager-Designs einwirken können © SKF

    In seinem 130-Tonnen-Prüfkopf stecken vier Axial- und zwei Radialzylinder, die mit Hilfe von Außen- und Innenringadaptern auf verschiedenste Großlager-Designs einwirken können | © SKF

  • SKF rechnet für den kleineren Prüfstand mit Kräften von gut einem halben Dutzend Meganewton © SKF

    SKF rechnet für den kleineren Prüfstand mit Kräften von gut einem halben Dutzend Meganewton | © SKF

  • Mitte 2017 soll das Prüfzentrum seinen Betrieb aufnehmen © SKF

    Mitte 2017 soll das Prüfzentrum seinen Betrieb aufnehmen | © SKF

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Tonnenschwere Gehäuse

Damit die Großlager der Zukunft ebenso langlebig wie leicht werden, ist im Prüfzentrum derzeit noch echte Schwerstarbeit erforderlich: Das Gehäuse für die Riesen-Scheibe besteht aus sechs Segmenten. Allein die beiden unteren Segmente wiegen jeweils rund 60 Tonnen. Die Sockel, in denen die Schrauben stecken, sind Bestandteil eines 3.000 Tonnen schweren Fundaments, das vom Rest des offen und leicht anmutenden Gebäudes entkoppelt ist – um keine störende Wechselwirkung mit dem Gebäude zu erhalten.

Im nächsten Schritt werden die restlichen drei Gehäuse-Segmente um die Scheibe herum montiert. Zwei davon sind jeweils rund 70 Tonnen schwer. Am Ende wird der Prüfstand ein Eigengewicht von etwa 700 Tonnen haben. Seinen Betrieb soll das SKF Prüfzentrum Mitte 2017 aufnehmen.

Weiterführende Information
  • 11.11.2016

    Wie läufts mit den SKF-Systemen?

    Konferenz für Benutzer von Überwachungssystemen

    "Aus der Praxis - für die Praxis" lädt SKF zur Diskussion nach Würzburg ein. Interessierte Unternehmen können ihre Anwendung der Überwachungssysteme auf der Konferenz präsentieren.   mehr

  • 04.11.2016

    SKF investiert 15 Millionen Euro in Schweinfurter Produktion

    Standort bis 2018 fit für Industrie 4.0

    SKF investiert in Unterfranken und sichert so die Zukunft des Standorts. Automatisierte Montage und minimale Rüstzeiten sollen Flexibilität und Lieferzeiten verbessern.   mehr

  • 15.07.2015

    Wo Großlager die Hölle auf Erden erleben

    SKF beginnt mit Spatenstich die Realisierung des weltweit leistungsfähigsten Großlagerprüfzentrums

    Mit einem offiziellen Spatenstich hat SKF in Schweinfurt mit dem Bau des weltweit leistungsfähigsten Großlagerprüfzentrums begonnen. Lager mit bis zu sechs Metern Durchmesser werden dort enormen Kräften ausgesetzt werden, um etwa die Auswirkungen eines Jahrhundertsturms auf die Lager von Windturbinen zu simulieren.   mehr

Unternehmensinformation

SKF GmbH

Gunnar-Wester-Str. 12
DE 97421 Schweinfurt
Tel.: 09721 56-0
Fax: 09721 56-62843

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