nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
17.09.2015

VDMA: Europa braucht gemeinsame Antworten auf Flüchtlingskrise

Verband warnt vor negativen Auswirkungen durch Schengen-Einschränkungen

VDMA-Hauptgeschäftsführer Brodtmann: Langfristig ist eine Einschränkung des Schengen-Abkommens keine Lösung

Bereits vor dem Treffen der Innenminister am 14. September in Brüssel hatte sich der VDMA für ein gemeinsames Vorgehen Europas stark gemacht. Die Tatsache, dass Deutschland und Österreich vorrübergehende Grenzkontrollen eingerichtet haben, zeigt aus Sicht des Verbands die Notwendigkeit zu einer engeren Zusammenarbeit. Der VDMA warnt vor einer dauerhaften Einschränkung des Schengen-Abkommens und fürchtet negative Effekte auf den EU-Binnenmarkt und die Europäische Union insgesamt.

„Wir brauchen in Europa eine gemeinsame Antwort auf die Frage, wie wir mit Flüchtlingen umgehen wollen. Alleingänge einzelner Nationalstaaten machen keinen Sinn und widersprechen dem europäischen Gedanken“, sagt Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA. „Der Maschinenbau hat Verständnis für die Entscheidung der Bundesregierung, vorübergehend wieder Grenzkontrollen einzuführen. Langfristig ist eine Einschränkung des Schengen-Abkommens aber keine Lösung. Der freie Verkehr von Personen ist eine der großen Errungenschaften der EU, die unbedingt verteidigt werden muss“, zitiert ihn das „Handelsblatt“.

Die Präsidenten von BDI, BDA, DIHK und ZDH haben sich unterdessen in einer gemeinsamen Erklärung zur gemeinsamen Verantwortung angesichts der hohen Flüchtlingszahlen bekannt. „Hunderttausende Menschen, denen wir zu recht humanitären Schutz vor Krieg, Vertreibung und politischer Verfolgung gewähren, werden für längere Zeit oder für immer bei uns bleiben.“ Daneben kämen aber auch viele Menschen, die trotz schwieriger wirtschaftlicher Lebenslage in ihrer Heimat keine Aussicht auf Asyl haben. „Deutschland kann die Herausforderung nur gemeinsam mit seinen Nachbarn schultern“, heißt es in der Erklärung weiter. Die befristete Widereinführung der Grenzkontrollen sei richtig, um eine Überforderung „selbst für ein gut organisiertes Land wie Deutschland zu verhindern“.

Die deutsche Industrie und besonders der Maschinenbau profitieren in hohem Maße vom EU-Binnenmarkt und offenen Grenzen innerhalb Europas. Den freien Personenverkehr sieht der VDMA als einen Pfeiler des EU-Binnenmarktes, weil der Export von Gütern nicht mehr getrennt werden kann von Serviceleistungen wie Installation, Schulung oder Wartung von Anlagen und Maschinen. Die EU als ein Wirtschaftsraum ist für deutsche Maschinenbauunternehmen der mit Abstand wichtigste Auslandsmarkt mit einem Exportvolumen von 65,3 Milliarden Euro und damit mehr als 43 Prozent aller Ausfuhren.

Unternehmensinformation

VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

Lyoner Str. 18
DE 60528 Frankfurt (am Main)
Tel.: 069 6603-0
Fax: 069 6603-1511

Twitter
Neuer Fachartikel

Faltenbälge schützen Mensch und Maschine


Zum Fachartikel

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen