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19.06.2015

Robotik als Jobmotor

VDMA: Automation schafft Arbeitsplätze

Robotik boomt und schafft Arbeitsplätze (Bild: Wikipedia).

Roboter haben in den vergangenen Jahren weltweit erheblich zum wirtschaftlichen Wachstum beigetragen, betont der VDMA . „Der Einsatz von Robotik und Automation bietet bedeutende Chancen für eine stabile wirtschaftliche Entwicklung, wertige und ergonomische Arbeitsplätze sowie sichere und erschwingliche Produkte“, sagte Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbands Robotik + Automation, auf der Jahrespressekonferenz am 11. Juni in Frankfurt. In Deutschland hat die Robotik- und Automationsbranche 2014 mit einer Umsatzsteigerung von 9 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro ein neues Rekordergebnis erzielt.

„Die Aussichten stehen gut, dass wir bis zum Jahresende die Marke von 12 Milliarden Euro Branchenumsatz erreichen“, sagte Hans-Dieter Baumtrog, Vorsitzender des Vorstands von VDMA Robotik + Automation. In den ersten vier Monaten 2015 lag der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent höher. Nachfrage kam vor allem aus dem Ausland. Schon 2014 hatten die Exporte einen Anteil von 55 Prozent erreicht. Größter Absatzmarkt ist China. Dort wird zunehmend in Automatisierungstechnik investiert, um künftig in technologisch anspruchsvolle Märkte vordringen zu können.

Kein Paradox: Roboter und Jobs

Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer VDMA Robotik+Automation

Die im Februar 2015 erschienene Studie ›Robots at Work‹ untersucht die Auswirkungen von zunehmender Automation auf die wirtschaftliche Entwicklung von 17 Ländern. Die Wissenschaftler Georg Graetz von der Universität Uppsala und Guy Michaels von der London School of Economics kommen darin zu folgendem Schluss: Im Schnitt gingen gut 10 Prozent der Steigerung des Bruttoinlandsprodukts und 15 Prozent der Produktivitätsgewinne auf den vermehrten Robotereinsatz zurück. Dagegen stellten die Experten keinen Rückgang der Beschäftigung fest, wohl aber einen Anstieg der Löhne. „Das lässt den Schluss zu, dass der technische Fortschritt menschliche Arbeit aufgewertet hat“, sagte Schwarzkopf.

Beispiel deutsche Automobilindustrie: Diese mit Abstand größte Kundenbranche weitete ihren Bestand an Industrierobotern in Deutschland von 2010 bis 2014 um 15 Prozent auf 92.000 Einheiten aus. Im selben Zeitraum erhöhte sie die Zahl der Beschäftigten um 10 Prozent auf 775.000. Die Angst vor der Substitution des Menschen ist hier also unbegründet. Inzwischen ist in einigen Fällen sogar die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine möglich. Die Roboter werden mithilfe von Sensorik so sicher gemacht, dass sie ohne Schutzzäune auskommen.

Robotik weltweit auf dem Vormarsch

Hans-Dieter Baumtrog, Vorsitzender des Vorstands VDMA Robotik+Automation

Mehr als 225.000 Roboter wurden 2014 nach einer Erhebung des IFR weltweit neu installiert. Das entspricht einem Plus von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Europa waren die Zuwächse mit 4 Prozent noch vergleichsweise moderat, in Nordamerika aber mit 8 Prozent schon beträchtlich. In Asien nahm die Installation von Robotern um 42 Prozent zu, getrieben vor allem durch China. „China begnügt sich nicht damit, Roboter einzusetzen. Klare Strategie der chinesischen Regierung ist es, selbst ein starkes und innovatives Roboterland zu werden“, sagte Verbandsvertreter Baumtrog.

Das weltweit steigende Interesse an der Robotik zeigt sich auch an der Rekordbeteiligung für die Branchenleitmesse Automatica , die im Juni nächsten Jahres in München stattfinden wird. Schon heute, ein Jahr vorher, sind 91 Prozent der Ausstellungsfläche gebucht. Die AUTOMATICA zeigt die neuen Möglichkeiten der Produktionsoptimierung, von Industrie 4.0 über die Mensch-Roboter-Kollaboration bis hin zur professionellen Servicerobotik.

Deutschland liegt weltweit auf Platz drei (Quelle: VDMA).

Kontinuierlicher Beschäftigungszuwachs (Quelle: VDMA).

Der Trend zeigt: Robotik schafft Arbeitsplätze (Quelle: VDMA).

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