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03.12.2015

Rexroth goes Linux

Servoantriebe fügen sich in Linux-Umgebung ein

Open Source Software gewinnt im Maschinenbau immer mehr an Bedeutung, weil Entwickler damit Kosten sparen und flexibel eigene Funktionen verwirklichen können. Mit der Technologieschnittstelle ›Open Core Interface for Drives‹ können Maschinenhersteller jetzt individuelle Anwendungsprogramme für die Rexroth-Servoantriebe ›IndraDrive‹ in IT-Hochsprachen programmieren und diese auch auf externen Geräten mit dem Betriebssystem Linux ablegen.

Die Open-Source-Software ›Open Core Interface for Drives‹ macht Servoantriebe von Rexroth zugänglich für die Hochsprachenprogrammierung unter Linux (Bild: Bosch Rexroth).

Zusätzlich zur SPS-basierten Automatisierung nach IEC 61131-3 öffnet Rexroth mit Open Core Interface for Drives die Firmware der IndraDrive-Antriebe für IT-Programmiersprachen und Betriebssysteme. Neben den bisher schon unterstützten Betriebssystemen Windows, iOS, Android und Windows Phone können Anwender die individuellen Steuerungsprogramme auch auf dem Betriebssystem Linux einsetzen. Das senkt die Systemkosten und erhöht die Zukunftssicherheit, denn Anwender sind bei Open Source Betriebssystemen unabhängig von den Entscheidungen einzelner Hersteller, die ihre Produkte abkündigen und den Service einstellen können.

Linux ist transparent, stabil und flexibel erweiterbar. Diese Vorteile ergänzt Rexroth durch Open Core Interface for Drives. Anwender programmieren zum Beispiel einfach in der bei Linux gewohnten Entwicklungsumgebung Eclipse mit C/C++ oder Java die gewünschte Inbetriebnahmesoftware, die parallel zur SPS auf die IndraDrive-Antriebe zugreifen kann. Die Kommunikation zwischen Linux-PC und beliebigen Antrieben erfolgt über Standard-Ethernet mit dem Sercos Internet Protokoll S/IP. Neben der Verwendung von Komfortfunktionen (wie zum Beispiel MoveRelative) ist somit auch das standardisierte Lesen und Schreiben von Geräteparametern möglich.

Einfach herunterladen: ›Open Core Interface SDK‹

Um ihre Maschine zu programmieren, laden Anwender das Software Development Kit ›Open Core Interface for Drives‹ aus dem Rexroth Engineering Network herunter und installieren es auf ihrem Zielsystem. Damit können sie in ihren gewohnten Entwicklungsumgebungen Antriebs-, Prozess-, Diagnose- und Bedienfunktionen erstellen. Im Engineering Network diskutieren Entwickler weltweit über die Umsetzung von speziellen Funktionen und finden ein umfangreiches Informations- und Unterstützungsangebot zur Automatisierung mit Steuerungen und Antrieben von Rexroth.

Integrierbar sowohl über SPS-Programmierung als auch das neue Open Core Interface: ›IndraDrive‹-Servoantriebe von Rexroth mit einem Leistungsbereich von 100 W bis 4 MW (Bild: Bosch Rexroth).

Anwender nutzen die Möglichkeiten von Open Core Interface for Drives bereits für virtuelle Inbetriebnahmen mit Rapid Control Prototyping (z. B. mit LabVIEW oder Matlab), IT-Automation und zur Entwicklung neuartiger Bedienmöglichkeiten über Smartphones und Tablets. Darüber hinaus ermöglicht es die Automatisierung einfacher Bewegungen ohne externe Steuerungshardware und SPS-Kenntnisse in den Programmiersprachen FUP oder ST.

IndraDrive Servoantriebe decken durchgängig mit gleicher Intelligenz und Funktionalität den Leistungsbereich von 100 W bis 4 MW ab und können über Open Core Interface integriert werden. Auch die SPS-Variablen des antriebsbasierten Motion-Logic-Systems ›IndraMotion MLD‹ für die dezentrale Regelung von bis zu zehn Antrieben können in der Anwendungssoftware verwendet werden.

Unternehmensinformation

Bosch Rexroth AG

Marie-Theresien-Str. 14-20
DE 97816 Lohr
Tel.: 09352 18-0
Fax: 09352 18-1190

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