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23.11.2010

»Nur im Team ist man stark«

INTERVIEW

Was erwartet technische Einkäufer in der Zukunft? Auf Antwort-Suche begab sich der ZulieferMarkt am Rande des 45. Symposiums ›Einkauf und Logistik‹ Mitte November in Berlin. Und er wurde fündig. Die folgenden Zeilen geben Teile eines Interviews mit Dr. Holger Hildebrandt wieder, dem Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V, Frankfurt/Main. Das vollständige Interview erscheint im ZulieferMarkt 1/2011

Dr. Holger Hildebrandt

Dr. Holger Hildebrandt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V, Frankfurt/Main

ZulieferMarkt: Dr. Hildebrandt, wie hat sich aus Ihrer Sicht das Berufsbild des technischen Einkäufers in industriellen Zulieferbetrieben geändert?

Hildebrandt: Der technische Einkauf befindet sich in einer Phase tiefgreifenden Wandels. Schon lange genügt es nicht mehr, den Taschenrechner zu beherrschen; auch eine vage Vorstellung vom Fertigungsprozess reicht längst nicht mehr aus. Zukünftig werden tiefer gehende Kenntnisse von Produkten und Prozessen vom Einkäufer verlangt. Um dann qualifiziert mit den Lieferanten sprechen zu können, ist es nötig, die technischen Attribute selbst zu verstehen. Gefragt ist umfassendes Wissen über Markt und Produkte.

ZulieferMarkt: Was sind Ihrer Meinung nach die größten Herausforderungen, denen sich technische Einkäufer in Zulieferbetrieben zukünftig stellen müssen?

Hildebrandt: Die wichtigste leitet sich aus dem erwähnten Zwang zum Technikverständnis ab: Konstrukteure und technische Einkäufer müssen an einen Tisch, am besten auch Forscher und Entwickler. Integriertes Arbeiten nennen wir das. Schließlich werden in der Konstruktion sehr viele Parameter definiert, die unmittelbaren Einfluss auf den Beschaffungsprozess haben. Andererseits sind die größten Einsparungseffekte erzielbar, wenn der Lieferantenmarkt möglichst früh in der Produktgestaltung berücksichtigt wird. So ist einigen Hersteller noch nicht bewusst, dass sie nicht alles selbst entwickeln müssen. Viele Zulieferer tragen ein enormes Innovationspotenzial in sich, das genutzt werden kann. Idealerweise bildet sich ein Trio aus dem Konstrukteur, dem Experten von Seiten des Lieferanten und dem Einkaufsverantwortlichen, der sozusagen als Mediator die Bedürfnisse beider Seiten koordiniert. Eigenes Know-how, gepaart mit dem des Zulieferers – das stärkt ganz erheblich die Absatzchancen für ein Produkt.

ZulieferMarkt: Inwieweit ist für Sie der Einkauf in deutschen Fertigungsbetrieben auf diese Herausforderungen vorbereitet?

Hildebrandt: Hier müssen wir unterscheiden zwischen Unternehmen, die bislang die klassische Vorgehensweise für ausreichend hielten, und solchen, die schon immer von ihrem Grundansatz her versucht haben, Spitzentechnologien zu entwickeln, und sei es in Nischenmärkten. Letzteren ist vollauf bewusst, dass sie nur in dem erläuterten integrierten Prozess erfolgreich sein können. Hersteller, die dieses Bewusstsein noch nicht erlangt haben und nach wie vor isoliert arbeiten, lassen eine Vielzahl von Chancen außer Acht. Wie unsere zahlreichen Benchmarks ergeben, sind es zumeist kleine und mittelgroße Unternehmen, die es unterlassen haben, sowohl absatzseitig als auch beschaffungsseitig zu investieren. Um jedoch in der globalisierten Wirtschaft von morgen zu bestehen, bedarf es neben Produktinnovationen ganzheitlicher Produktionsprozesse. Ein abteilungsorientiertes Denken darf es also nicht mehr geben. Nur im Team ist man stark.

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