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29.06.2015

Mehr Praxisbezug soll Maschinenbau-Studium erleichtern

Erfolgreicher Abschluss des VDMA-Maschinenhaus-Transfer-Projekts an der FH Kiel

Maßnahmen wie ein stärkerer Praxisbezug sollen den erfoglreichen Abschluss eines Maschinenbau-Studiums erleichtern. Wie das genau gelingen kann, wurde im Maschinenhaus-Transfer-Projekt erforscht, das jetzt erfolgreich zu Ende ging.

Der Hörsaal bleibt unumgänglich, aber mit stärkerem Praxisbezug ließe das Maschinenbaustudium oft erfolgreicher gestalten, so das Ergebnis des Maschinenhaus-Transfer-Projekts (Bild: Flickr/Nice Pic CC BY-SA 2.0)

„Es muss uns stärker als bisher gelingen, unsere Studierenden für Technik zu begeistern“, appellierte Prof. Dr. Sönke Schmidt vom Fachbereich Maschinenwesen der Fachhochschule Kiel (FH Kiel) zum Abschluss des Maschinenhaus-Transfer-Projekts. Seit Ende Juni 2014 hatten Vertreter der FH mit Experten des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagebau e.V. (VDMA) sowie des HIS-Institut für Hochschulentwicklung e.V. im Rahmen von Workshops gemeinsam Faktoren identifiziert, die den Studienerfolg fördern, aber auch beeinträchtigen können, über bestehende Verfahren zur Qualitätssicherung diskutiert und neue Ideen entwickelt. „Essenziell ist aus unserer Sicht, den Praxisbezug im Studium zu stärken. Nur so können wir Studierende für das Fach motivieren und ihnen den Wissenserwerb erleichtern“, führte Schmidt fort.

„Engagement und Ideen wie am Fachbereich Maschinenwesen der FH Kiel sind unerlässlich, wenn wir den Studienerfolg erhöhen und uns die Fachkräfte von morgen sichern wollen“, sagte Prof. Dr.-Ing. Eckart Kottkamp, Sprecher der VDMA-Ingenieurinitiative. Zu den Teilnehmern des Abschluss-Workshops gehörten auch Prof. Dr. Udo Beer, Präsident der Fachhochschule Kiel, und Rolf Fischer, Staatssekretär für den Bereich Wissenschaft im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung. Staatssekretär Rolf Fischer betonte: „Die Initiative steht beispielhaft für eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Dass dies hier an der Fachhochschule Kiel auf besonders fruchtbaren Boden gefallen ist, zeigen die erfolgreichen Projekte und neu entwickelten Ideen sowie die Verleihung des Titels ‘Maschinenhaus 2015‘ an die Fachhochschule Kiel. Mein Dank geht an die Beteiligten für das große Engagement!“.

Mit der Maschinenhaus-Initiative will der VDMA einen Beitrag für mehr Studienerfolg im Maschinenbau- und Elektrotechnikstudium leisten. Das Maschinenhaus steht für ein Lehrkonzept, das sich an der studentischen Biografie ausrichtet und damit den Lernenden in den Mittelpunkt der Betrachtung rückt. Die vielfältigen Aktivitäten des Fachbereichs Maschinenwesen gehen aus Sicht des VDMA schon jetzt in die richtige Richtung – nicht umsonst gehörte der Fachbereich zusammen mit dem Team MeQS-Hochschuldidaktik der FH Kiel zu den sechs Finalisten des Anfang Mai verliehenen VDMA-Hochschulpreises.

So gibt es am Fachbereich bereits sechs Wochen nach Studienbeginn eine Projektwoche namens „StartIng“, in der studentische Teams maschinenbauliche Problemstellungen bearbeiten und mit ihren Lösungen gegeneinander antreten. Ein weiteres Praxisprojekt ist das Gegenwindfahrzeug „Baltic Thunder“, bei dem Studierende und Professoren gemeinsam daran arbeiten, ein Fahrzeug zu entwickeln, das ausschließlich durch Windenergie angetrieben wird. Solche extra-curricularen Praxisprojekte sollen künftig stärker mit Modulen verzahnt werden. „Mit mehr Praxisbezug steigt die Fachmotivation, und auch die Nachhaltigkeit der Wissensvermittlung in den oft als abstrakt empfundenen Grundlagenfächern wird verbessert“, sagte Thilo Weber, Referent im Bereich Bildung des VDMA, und überreichte Schmidt zum Abschluss das „Maschinenhaus-Teilnahmezertifikat“.

Auch FH-Präsident Prof. Udo Beer dankte allen Beteiligten für ihre Initiative und ihr Engagement. Er verstehe die Auszeichnung als Ausdruck der Wertschätzung für die hervorragende Arbeit am Fachbereich Maschinenwesen und als Bestätigung des Kurses der gesamten Hochschule: „Die Fachhochschule Kiel hat vor sechs Jahren die Vision entwickelt, die beste Hochschule für Lehre im Norden zu werden. Daran arbeitet sie beharrlich. Die im vergangenen Jahr von der AQAustria ausgesprochene Systemakkreditierung gibt den Qualitätsrahmen für die positive Entwicklung an der Hochschule. Der Fachbereich Maschinenwesen hat sich auf Basis unseres Qualitätssicherungssystems auf den Weg gemacht, die Lehre deutlich zu verbessern, Initiativen wie StartIng, Raceyard, Baltic Thunder, Tutorensysteme und jetzt der Wettbewerb ‚Maschinenhaus‘ tragen sichtbar Früchte. Von 2005 bis heute hat sich der Fachbereich innerhalb der Hochschule vom vierten auf der ersten Platz hinsichtlich der Zahl der Absolventinnen und Absolventen verbessert.“ Diese Entwicklung, so Beer, sei nicht zuletzt deshalb wertvoll, weil sie helfe, einen Teil des regionalen Ingenieurmangels zu decken.

Insgesamt 28 Maschinenhaus-Transfers werden zurzeit an deutschen Hochschulen durchgeführt bzw. vorbereitet oder sind bereits abgeschlossen. Alle teilnehmenden Hochschulen erhalten zum Abschluss das „Maschinenhaus-Teilnahmezertifikat“ und werden damit in den Kreis der Transfer-Hochschulen aufgenommen. Die FH Kiel zählt ab heute dazu.

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