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12.08.2016

Maschinenbauer: Mit Digitalisierung gegen Absatzsorgen

PwC Maschinenbau-Barometer: Brexit verschärft Sorge um Auslandsgeschäft

Das Auslandsgeschäft bleibt das Sorgenkind des deutschen Maschinenbaus. | © Pixabay/CC0

Die Stimmung im deutschen Maschinen- und Anlagenbau bleibt auch im zweiten Quartal des laufenden Jahres verhalten. Nach einem deutlichen Einbruch zu Jahresbeginn blicken zwar wieder etwas mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (54 Prozent) optimistisch auf die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland. Mit Blick auf die für die Branche so wichtige Entwicklung der Weltwirtschaft bleiben die deutschen Maschinenbauer allerdings skeptisch: Für die kommenden zwölf Monate glaubt weniger als ein Drittel (30 Prozent) der Befragten an eine positive Wende der globalen Konjunktur.

Diese Einschätzung schlägt sich auch in den Umsatzerwartungen nieder: Für die Gesamtbranche erwarten die befragten Maschinenbauer in 2016 erstmals seit Beginn der Erhebung einen leichten Umsatzrückgang (-0,5 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr. Dies geht aus dem aktuellen Maschinenbau-Barometer der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC für das 2. Quartal 2016 hervor, für das 100 Führungskräfte aus dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau befragt wurden.

Brexit verschärft Sorge um Auslandsgeschäft

Vor allem das Auslandsgeschäft bleibt das Sorgenkind der exportorientierten Branche. Der erwartete Anteil der Auslandsaktivitäten am Gesamtumsatz ist in den letzten fünf Quartalen kontinuierlich gesunken und im zweiten Quartal 2016 erstmals unter die 50-Prozent-Marke gefallen. „Neben den anhaltenden Sanktionen gegen Russland und dem weiterhin stotternden Konjunkturmotor Chinas hat das Brexit-Referendum für zusätzliche Verunsicherung im deutschen Maschinenbau gesorgt“, erläutert Dr. Frank Schmidt, Partner und Leiter des Bereichs Industrielle Produktion bei PwC. „Und das ist nur zu verständlich: Das Vereinigte Königreich ist derzeit der viertgrößte Absatzmarkt der Branche.“

Mehr Direktinvestitionen in Großbritannien zu erwarten?

Diese Verunsicherung spiegelt sich auch in der Investitionsplanung der befragten Entscheider wider: Mehr als die Hälfte (54 Prozent) gibt an, dass die Höhe ihrer Investitionstätigkeit in den letzten drei Monaten stagnierte. Größere Investitionen in den nächsten zwölf Monaten planen nur noch 46 Prozent der Unternehmen – so wenige wie nie zuvor. Das durchschnittlich geplante Investitionsvolumen liegt mit 6,3 Prozent des Umsatzes auf dem niedrigsten Stand der letzten zwölf Monate. „Auf die weitere Entwicklung gerade mit Blick auf Großbritannien dürfen wir dennoch gespannt sein“, sagt Frank Schmidt. „Als Reaktion auf den Kursverfall des britischen Pfunds spricht viel dafür, dass Unternehmen mehr Direktinvestitionen im Vereinigten Königreich tätigen.“

Digitalisierung von Vertrieb und Produktion auf dem Vormarsch

Entgegen dieser allgemeinen Zurückhaltung planen deutlich mehr und erstmals über die Hälfte der befragten Unternehmen (57 Prozent, Vorquartal: 33 Prozent) höhere Ausgaben für die Digitalisierung ihrer Wertschöpfungsketten. Zu den schon jetzt stark digitalisierten Unternehmensfunktionen zählen die Befragten insbesondere den Vertrieb, dem 55 Prozent einen hohen bzw. sehr hohen Digitalisierungsgrad zuschreiben, sowie den Bereich Forschung und Entwicklung (53 Prozent).

In den nächsten zwölf Monaten wollen die Befragten insbesondere die weitere Digitalisierung des Vertriebs (62 Prozent) sowie der Produktion (57 Prozent) vorantreiben. „Industrie 4.0 und Smart Factory sind mehr als nur Schlagworte für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau“, so Frank Schmidt. „Neben Effizienzsteigerungen in der Produktion erwarten die Unternehmen vor allem, den Absatz zu steigern und ihre Spitzenposition im internationalen Wettbewerb zu sichern. Dafür sind die deutschen Maschinenbauer bereit, das Thema digitale Transformation mit harter Währung zu unterlegen.“

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