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21.04.2017

Mammut-Fräsaufgabe: ›Weiße Haut‹ der Elbphilharmonie

Ein Fall für Diamantschneiden und Präzisions-Spannfutter

Für unvergleichliche Hörerlebnisse: Die Elbphilharmonie zählt schon jetzt zu den zehn besten Konzerthäusern der Welt. © Josander Schück

Zu den Top Ten der weltweit besten Konzerthäuser darf sich die Hamburger Elbphilharmonie bereits kurze Zeit nach ihrer Eröffnung zählen. Vor allem die Akustik im ›Großen Saal‹ gilt als außergewöhnlich. Denn selbst feinste Klänge gelangen durch das perfekte Zusammenspiel von Raumgeometrie, Materialien und Oberflächenstruktur präzise in jeden Winkel des Konzertsaals. Ausschlaggebend für das besondere Klangerlebnis ist die vom Weltklasse-Akustiker Yasuhisa Toyota geschaffene ›weiße Haut‹ an Wänden und Decke, die insgesamt 6.000 m2 umfasst.

Drei Wünsche auf einmal: Zur Zerspanung des Gipsfaserbetons für die Elbphilharmonie war das Spannfutter ›Sino-R‹ von Schunk ideal, denn es bietet Steifigkeit, Schwingungsdämpfung und Schmutzresistenz. © Christian Höhn

Gefertigt hat diese Mammut-Innenverkleidung aus Gipsfaserbeton die Hasenkopf Industrie Manufaktur in insgesamt 1,5 Mio. Laufmetern Fräsweg. Ganz vorne mit dabei: Diamantbesetzte Schneiden des Werkzeugspezialisten Fiwec sowie elastomergedämpfte Sino-R-Präzisionsspannfutter von Schunk.

Enormer Performance-Anspruch an Werkzeug und Spannfutter: Die Frästiefe der Struktur lag zwischen 5 und 90 mm. © www.hasenkopf.de

Über sieben Jahre sollst du fräsen...

Jede einzelne der 10.287 Mineralstoffplatten der weißen Haut ist ein Unikat, jede Wabenstruktur kommt nur ein einziges Mal vor. Die Hasenkopf Industrie Manufaktur hat als renommierter Zulieferer für hochklassige Produkte aus Premiumwerkstoffen über einen Zeitraum von sieben Jahren an den Platten gearbeitet.

Der 220 Mitarbeiter große Betrieb hat die Platten für die Peuckert GmbH verarbeitet. Beide Firmen haben ihren Sitz im oberbayerischen Mehring. Verwendet haben die Spezialisten dabei den hochwertigen Werkstoff ›Gifatec‹ von Knauf Integral: Dieser Gipsfaserbeton hat eine hohe Dichte und ist nicht brennbar – ideal für die Verwendung im Konzerthaus. In Verbindung mit der muschelförmigen Struktur entsteht so ein einzigartiger Klang.

Diamanten für die ›Weiße Haut‹: Mehr als 1.000 diamantbesetzte Fräswerkzeuge mussten für die über 1,5 Mio. Laufmeter Fräsweg vollen Einsatz bringen. © www.hasenkopf.de

»Aufgrund der Fasern, der hohen Dichte und des mineralischen Anteils ist der Werkstoff extrem schwer zu zerspanen. Ein Hartmetallwerkzeug wäre nach 5 m Fräsweg stumpf«, erklärt Martin Hübenthal, Geschäftsführer der Fiwec GmbH Präzisionswerkzeuge aus Buchen im Odenwald.

In enger Zusammenarbeit mit Hasenkopf und in zahlreichen Testreihen hat Fiwec die für die anspruchsvolle 5-Achs-Bearbeitung optimalen, diamantbestückten Werkzeuge entwickelt. Da die Gipsfaserbetonplatten zum Teil extrem dick sind und die Frästiefe in der 3D-Bearbeitung bei bis zu 90 mm betrug, waren lang auskragende Werkzeuge erforderlich – auch für die Spanntechnik eine Herausforderung.


Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

Schunk GmbH & Co. KG Spann- und Greiftechnik

Bahnhofstr. 106-134
DE 74348 Lauffen (am Neckar)
Tel.: 07133 103-0
Fax: 07133 103-2160

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