nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
21.05.2010

Lagerprofi SKF investiert kräftig und will jährlich bis 8 % wachsen

Tom Johnstone, Präsident und CEO der SKF-Gruppe

Tom Johnstone, Präsident und CEO der SKF-Gruppe

Anlässlich seiner diesjährigen Tage der Technischen Presse am 17. und 18. Mai in Schweinfurt zog der schwedische Antriebstechnik-Spezialist SKF Bilanz, inwieweit er auf dem Weg zur ›Knowledge Engineering Company‹ bereits vorangeschritten ist. Und Tom Johnstone, President und CEO der SKF-Gruppe, zeigte sich zufrieden: Alle Sektoren des Unternehmens – Lager und Lagereinheiten, Dichtungen, Mechatronik, Schmiersysteme und Services – hätten trotz schwieriger Randbedingungen und nach Umsatz-Einbußen 2009 von gut 19 % auf rund 5,8 Mrd. Euro wieder gute Ergebnisse erzielen können. So wuchs im ersten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahresquartal der Umsatz in Asien/Pazifik um 34 % und in Lateinamerika um 21 %. Nur Europa und die USA schwächeln noch mit minus 6 % und plus 1 %, doch auch hier sieht man bei SKF einen positiven Trend, so dass das angestrebte Ziel von 6 bis 8 % jährliches Wachstum realistisch sei.

Diese Zuversicht kommt nicht von ungefähr, machte Tom Johnstone deutlich. »Wir haben seit 2003 fast 2,6 Milliarden Euro investiert – in 9 neue Produktionsbetriebe, den Ausbau bestehender Tochtergesellschaften, 10 neue ›Solution Factories‹ und natürlich in fortschrittliche Lagerlösungen.« Allein gut 600 Mio. Euro wurden für die Akquisition von 20 neuen Tochtergesellschaften ausgegeben. Und das Engagement in Richtung Expansion geht weiter, vor allem in den aufstrebenden Märkten der BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China). So wird am 7. Juli 2010 im russischen Tver ein Werk für die Produktion von Großlagern für Güterwaggons eingeweiht.

Kugellagereinheit für Fahrzeug-Turbolader. Sie ist reibungsminimiert gestaltet und reduziert so den Kraftstoffverbrauch um etwa 2 %.

Kugellagereinheit für Fahrzeug-Turbolader. Sie ist reibungsminimiert gestaltet und reduziert so den Kraftstoffverbrauch um etwa 2 %.

Nachdem die Ausgaben für Forschung und Entwicklung 2009 auf dem hohen Niveau von 2008 (30 % mehr als 2007) gehalten werden konnten, woraus etwa 20 neue Produkte resultierten, soll auch in diesem Jahr weiter F & E im Fokus stehen. Dabei geht es auch, aber nicht nur, um energiesparende Wälzlagerlösungen, wie CEO Johnston betonte. Um den Anspruch der Nachhaltigkeit auch wirklich zu erfüllen, hat SKF die Dienstleistungspalette deutlich erweitert. So analysiert man den Kunden in Bezug auf dessen komplettes Energiemanagement und macht Vorschläge zur Optimierung der Anlagen. Mit dem ›On-line electric motor monitoring‹ beispielsweise kann SKF das gesamte Antriebsregime des Kunden auf das energieeffizienteste Level heben. Selbstredend halten die Schweden und ihre größte Tochtergesellschaft SKF GmbH in Schweinfurt (Geschäftsführer Manfred E. Neumann) zahlreiche Lagerlösungen für die Gewinnung erneuerbarer Energien bereit. In die Entwicklung speziell dafür ausgelegter großer und mittelgroßer Lager (zum Beispiel für Windkraftanlagen) hat das Unternehmen innerhalb der vergangenen Jahre mehr als 100 Mio. Euro investiert.

Dipl.-Ing. Frank Pfeiffer
pfeiffer <AT> hanser.de

Twitter
Neuer Fachartikel

Faltenbälge schützen Mensch und Maschine


Zum Fachartikel

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen