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30.07.2015

Iran als künftiger Zuliefermarkt?

Nach Einigung im Atomstreit herrscht Aufbruchstimmung

Keine Zeit zu verlieren: Kaum war der Atomstreit beigelegt, wurde Sigmar Gabriel im Iran vorstellig (Bild: BMWi/Maurice Weiss).

Nach der Einigung über den schrittweisen Rückbau des iranisches Atomprogramms vom 14. Juli verlor Bundeswirtschaftsminister Gabriel keine Zeit: Nur eine Woche später führte er eine Wirtschaftsdelegation nach Teheran und nahm Gespräche mit Irans Präsident Rohani und weiteren Mitgliedern der Regierung auf, unter anderen Ölminister Bijan Namdar Zangeneh. Der Iran war in der Vergangenheit ein wichtiger Wirtschaftspartner Deutschlands . Infolge der wegen des Atomstreits verhängten Sanktionen war jedoch der bilaterale Handel seit 2010 stark rückläufig. Lag der Umfang in dem Jahr noch bei 4,7 Mrd. Euro, sank er bis 2013 auf 2,1 Mrd. Euro. Zwar gab es 2014 wieder einen Anstieg um fast 27 Prozent, dieser ist jedoch vor allem auf Nahrungsmittelimporte und Lebensmitteltechnologie zurückzuführen – Güter, die vom Embargo ausgenommen sind.

»Der perfekte Absatzmarkt für deutsche Produkte«

Im Schlepptau des Ministers befanden sich zahlreiche hochrangige Vertreter der deutschen Wirtschaft, unter anderem vom BDI, vom VDMA und von der Deutschen Industrie- und Handelskammer. Auf Unternehmensseite waren mit Siemens, Bombardier Dtl. und ThyssenKrupp ebenfalls gewichtige Akteure vor Ort in Teheran dabei. Das kommt nicht von ungefähr: Wie die ZEIT unter Berufung auf lokale Experten berichtete (»Iran braucht Roboter«, Ausg. 30/2015 v. 23. Juli), ist der Iran »der perfekte Absatzmarkt für deutsche Produkte«, und damit ist auch und vor allem der Maschinen- und Anlagenbau gemeint. Schätzungen beispielsweise des BDI gehen von einem möglichen Anstieg des Handelsvolumens von derzeit knapp 2,7 Mrd. Euro auf 10 Milliarden und mehr aus, und das innerhalb weniger Jahre.

Normalisierung des Handels nicht vor Anfang 2016

Die Aufhebung der Sanktionen wird jedoch noch bis mindestens Anfang 2016 dauern. Der Iran muss zunächst wieder an das internationale Bankensystem angeschlossen, eingefrorene Konten wieder eröffnet werden. Nicht zuletzt sind mit der Wiederbelebung bzw. Intensivierung der deutschen Wirtschaftsbeziehungen zum Iran Hoffnungen auf politische Fortschritte verknüpft, Stichwort Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und die Bekämpfung von Willkür und Korruption. Wenn sich jedoch alles wie vorgesehen entwickelt, ergeben sich große Chancen für den Iran, die deutsche Industrie und den Mittelstand. Die ersten Automobilbauer (Daimler, Volkswagen) haben bereits ihre Fühler ausgestreckt.

Sigmar Gabriel im Gespräch mit Botschafter Michael von Ungern-Sternberg (2.v.l.) und Vertretern beider Seiten (Bild: BMWi/Maurice Weiss).

Beziehungen vertiefen: Bundeswirtschaftsminister Gabriel und Irans Ölminister Bijan Namdar Zangeneh nähern sich an (Bild: BMWi/Maurice Weiss).

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel im Gespräch mit dem iranischen Präsidenten Hassan Rohani (Bild: Presidency of the Islamic Republic of Iran).

Unternehmensinformation

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi

Scharnhorststr. 34-37
DE 10115 Berlin

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