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01.03.2017

IBM Watson: Trainieren geht über Studieren

Cognitive Computing steckt noch in den Kinderschuhen

Auf Einladung von IBM trafen sich in der letzten Woche Pressevertreter aus IT und Maschinenbau, um das am 15. Februar eröffnete »IBM Watson IoT Center« im Münchner Norden in Augenschein zu nehmen. Auf etwa 10 Etagen eines Hochhauses richtet IBM dort Büros und »joint client labs« ein, um mit Projektpartnern wie Bosch, SNCF, BMW, Schaeffler und BNP Paribas das Potential der Anwendung der künstlichen Intelligenz (KI) ›Watson‹ zu erproben. 1.000 Mitarbeiter sollen dort im Laufe des Jahres die Arbeit aufnehmen.


  • Andrea Martin, CTO bei IBM DACH, erläuterte die technischen Grundlagen von Watson und stellte die Vision sowie exemplarische Anwendungen vor. | © Hanser/rl

  • Der humanoide Roboter, der den vorläufigen Namen »Pepper« trägt, war wohl überwältigt von der Vielzahl der anwesenden Journalisten und verstand nicht gleich. | © Hanser/rl

  • IBM führte die Veranstaltung gemeinsam mit der Hannover Messe durch, wo man innerhalb der Leitmesse »Digital Factory« ausstellt. V.l.n.r.: Onuora Ogbukagu (PR-Leiter Hannover Messe), Rainer Glatz (IT-Experte des VDMA), Ulrich Sendler (Autor), Renate Stuecka (Marketing IBM Watson IoT Center), Arno Reich (Abteilungsleiter Digital Factory HMI) und Dr. Eric Maiser (VDMA Future Business) | © anser/rl

  • In den »Industry Labs« führt IBM zusammen mit Partnern Modellversuche und Projektstudien durch... | © Hanser/rl

  • ...hier zum Beispiel eine Anwendung in einer koreanischen Produktionsanlage, wo es um Überwachung und Optimierung der eingesetzten Antriebe geht. | © Hanser/rl

  • Eine andere Applikation: Um aus spezifischen Abweichungen in der Teilefertigung (erkannt per Bildverarbeitungssystem) auf die Ursache an der Maschine zu schließen, brauchen Menschen sehr viel Erfahrung – Watson kann das möglicherweise deutlich schneller lernen. | © Hanser/rl

  • Vielfältige Einsatzmöglichkeiten, auch bei Assistenzsystemen und zur Verbesserung menschlicher Fähigkeiten - die Entwicklung mit Watson geht gerade erst richtig los. | © Hanser/rl

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Lernen und Schließen: Die Betonung liegt auf »kognitiv«

Watson ist eine cloudfähige KI, die kognitive Leistungen des Menschen wie Sprachverstehen, Hypothesenbildung und logisches Schließen nachbildet und in bestimmten Bereichen, etwa bei der Analyse großer Datenmengen, auch übertrifft. Das Besondere an Watson ist seine Lernfähigkeit: aus einer beliebigen Menge von Daten kommen die Algorithmen zu einer Interpretation, die z.B. verborgene Muster entdeckt und so bisher ungenutztes Optimierungspotential aufzeigt.

Seit März 2015 arbeitet IBM daran, Cognitive Computing und IoT miteinander zu verschmelzen. Entwickelt werden so genannte APIs (Application Programming Interfaces), die zur Sprach- und Gefühlserkennung dienen, Machine-Learning-APIs, Video-, Bild- und Gesichtserkennung sowie Übersetzungsdienste. Über die cloudbasierte Watson-IoT-Plattform können diese rund 50 kognitiven Fähigkeiten bzw. Schnittstellen nun genutzt werden, um Aufgabenstellungen zu bearbeiten.

Unstrukturierte Daten verarbeiten mit Machine Learning und Deep Learning

Watson wird nicht mehr wie ein herkömmlicher Computer programmiert, sondern verwendet stattdessen eine Kombination aus Machine Learning und Deep Learning. Beim Machine Learning werden die Algorithmen mit einer beliebig großen Menge an Daten versorgt und lernen im Training, wie sie diese Daten zu interpretieren haben, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen oder Antworten zu finden.

Doch das allein reicht nicht. Denn eine enorme Hürde bisher war die Unfähigkeit von Computern, unstrukturierte Daten wie handgeschriebene Texte, Bilder oder Audio-Aufnahmen aus unterschiedlichen Quellen zu verarbeiten. In solchen Formaten werden aber rund 80 Prozent der weltweiten Daten erzeugt und abgelegt. Unter Deep Learning versteht man die Nutzung künstlicher neuronaler Netzwerke, um auch unstrukturierte Daten wie Sprache oder Bilder auswerten zu können.


Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

IBM Deutschland GmbH

Karl-Arnold-Platz 1a
DE 40474 Düsseldorf

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