nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
17.11.2015

Forschung am ›lebenden Objekt‹

Lenze und Universität Hannover kooperieren intensiv

Bei der Entwicklung der Technologien von morgen spielen die Kooperation und der Know-kow-Transfer zwischen Universitäten und Unternehmen eine wesentliche Rolle. Wie wichtig dieser Aspekt ist, zeigt die Zusammenarbeit zwischen Lenze und dem »Institut für Mechatronische Systeme« (imes) der Leibniz-Universität Hannover. Der Spezialist für Motion Centric Automation mit Sitz in Hameln unterstützt die Forschung und Lehre am Institut mit modernster Antriebs- und Steuerungstechnik für eine neue Montage-, Handhabungs- und Fördertechnikzelle. Den Maschinenbau übernahm der Lenze-Partner Brademann + Broistedt GmbH & Co. KG, ein Sondermaschinenbauer aus Erkelenz. Die Realisierung des Automatisierungsprojekts übernahm die Lenze-eigene Engineering-Gesellschaft. Am 12. November fand die offizielle Übergabe im Institut in Hannover statt.

V.l.n.r.: Dirk Brademann (Brademann + Broistedt GmbH & Co. KG), Eduard Popp, Professor Tobias Ortmaier , Julian Oeltjen, Daniel Kaczor (alle vier imes) sowie Dr. Thomas Cord, Dr. Armin Walter und Thomas Molkenthin (alle 3 Lenze) bei der offiziellen Übergabe der Produktionsstraße am Institut (Bild: Lenze)

Wie lassen sich komplexe Bewegungsabläufe sicher und in Echtzeit präzise steuern? Wie müssen Fahrprofile aussehen, damit Anlagenteile nicht in Schwingung geraten, weil dies automatisch zu Produktivitätseinbußen führt? Was muss getan werden, damit sich zum Beispiel Robotik-Anwendungen leicht bedienen lassen und dazu auch noch modular strukturiert auf einer flexiblen Plattform aufbauen? Es sind Detailfragen wie diese, an denen Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter des imes mit Hilfe realen Industrieequipments weiter forschen wollen.

»Abstrakte Testaufbauten oder didaktisch konzipierte Laborkoffer sind für anwendungsorientierte Forschung oft nur eingeschränkt nutzbar«, erläutert Institutsleiter Professor Tobias Ortmaier. Für ihn ist klar, dass die Forschungsergebnisse direkt der Industrie im Rahmen des Wissenstransfers zugute kommen werden. »Wir arbeiten an der Antriebstechnik und Anlagenvernetzung von Morgen«, betont Ortmaier und freut sich gleichzeitig darüber, dass gerade die Studierenden mit der neuen Anlage noch bessere Möglichkeiten für praxisnahes Lernen sowie Bachelor- und Masterarbeiten haben.

Zusammenarbeit mit konkreten Ergebnissen in der Robotikprogrammierung

»In der Produktionsstraße sind typische Anwendungen aus der Industrie mit einem durchgängigen Automationssystem von Lenze gelöst.« Im Einsatz sind Controller ›3200C‹ mit ›I/O-System 1000‹, Servo-Inverter ›i700‹ für Mehrachsanwendungen sowie der Panel-Controller ›p500‹, der Logic (PLC), Motion und Visualisierung in einem Gerät vereint. »Wir arbeiten schon lange Zeit eng mit dem Institut zusammen und sind so am Puls der Zeit. Beide Seiten profitieren von der Kooperation: Wir als Unternehmen profitieren von den Erkenntnissen der Forschung und im Gegenzug erhält die Hochschule Einblicke in reale Trends und konkrete Problemstellungen der Industrie«, begründet Dr.-Ing. Armin Walter, Geschäftsleiter der Lenze Engineering GmbH & Co. KG, das Engagement, das die langjährige Verbindung zum imes weiter stärkt.

Dass die Partnerschaft ganz konkrete, greifbare Ergebnisse hervorbringt, belegt das standardisierte Softwaremodul für Roboteranwendungen aus der Application-Software-Toolbox ›Lenze Fast‹. »Das vorgefertigte Robotik-Modul beinhaltet alles, was der Maschinenbauer für schnelle und flexible Handhabungsaufgaben braucht, auch einen vollwertigen Robotikkern. Die Nutzung ist denkbar einfach und funktioniert auch ohne spezielle Kenntnisse der Robotik«, führt Dr. Walter an. Bei der Entwicklung der Roboterapplikation hat das imes einen Teil der Grundlagenforschung übernommen. Jetzt kommt die Software für die Programmierung der zwei Roboter im institutseigenen Labor zum Einsatz – das entstandende Wissen fließt somit zurück in die Universität.

Unternehmensinformation

Lenze SE

Hans-Lenze-Straße 1
DE 31855 Aerzen
Tel.: 05154 82-0
Fax: 05154 82-2111

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Twitter
Neuer Fachartikel

Faltenbälge schützen Mensch und Maschine


Zum Fachartikel

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen