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12.06.2015

Europäisches Patentamt zeichnet herausragende Erfinder aus

Hauptpreis geht an Entwickler chipbasierter Labore

Im Herzen von Paris hat das EPA den Europäischen Erfinderpreis 2015 verliehen. Die prestigeträchtige Auszeichnung würdigt herausragende Erfinder, die mit ihren Arbeiten einen außerordentlichen Beitrag zum gesellschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Fortschritt geleistet haben. 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft kamen zur feierlichen Preisverleihung ins Palais Brongniart, dem symbolträchtigen Gebäude und Sitz der historischen Börse in Paris.

Die international hochkarätig besetzte Fachjury hatte aus mehr als 300 vorgeschlagenen Einzelerfindern und Erfinderteams 15 Finalisten für den Preis ausgewählt. Heute nun wurden in einer feierlichen Zeremonie die Gewinner der fünf Kategorien gekürt: Andreas Manz (CH) für sein Lebenswerk, Franz Amtmann (AT) / Philippe Maugars (FR) in der Kategorie „Industrie", Laura van 't Veer (NL) in „Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)", Ludwik Leibler (FR) in „Forschung" und Sumio Iijima / Akira Koshio / Masako Yudasaka (JP) in „Außereuropäische Staaten". Zudem hat die Öffentlichkeit den australischen Immunologen Ian Frazer und seinen verstorbenen chinesischen Kollegen Jian Zhou per Online-Voting zum Gewinner des Publikumspreises gekürt.

Hier fand die Verleihung statt: Palais Brongniart in Paris (Alle Fotos: EPA)

Ausgezeichnet für ihre Arbeit zu NFC: Franz Amtmann (Österreich) und Philippe Maugars

Ian Frazer wurde für den Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs ausgezeichnet. Für seinen verstorbenen Kollegen Jian Zhou nahm dessen Witwe Xiao Yi Sun den Preis entgegen.

Für ihre Arbeit zu Kohlenstoffnanoröhren bekamen Sumio Iijima, Akira Koshio und Masako Yudasaka den Preis.

Ein rcyclebarer Kunststoff, so hart wie Metall: Für die Vitrimere ging der Preis an Ludwik Leibler

Ein ganzes Labor auf einem Chip: Dafür bekam Andreas Manz den Preis.

Genbasierten Gewebetests für eine individuelle Brustkrebstherapie hat Laura van ‘t Veer entwickelt.

Benoît Battistelli, Präsident des Europäischen Patentamts

Gruppenbild der Sieger.

„Die heute geehrten Erfinder haben bedeutende technologische Innovationen auf den Weg gebracht. Mit ihren Erfindungen erleichtern sie den Alltag, retten Leben, sichern wirtschaftlichen Wert und schaffen Arbeitsplätze. Der Erfindergeist und die Kreativität der Geehrten unterstreichen Europas Position als führende Technologieregion für Erfinder aus aller Welt. Der grenzübergreifende Patentschutz in bis zu 38 Mitgliedstaaten schafft dafür die idealen Rahmenbedingungen", sagte EPA-Präsident Benoît Battistelli bei der Preisverleihung.

Der Europäische Erfinderpreis ist der wichtigste Preis für Innovation in Europa. Er wird seit 2006 jährlich vom Europäischen Patentamt (EPA) verliehen. In diesem Jahr hat die insgesamt 10. Preisverleihung stattgefunden. Mit dem Preis werden einzelne Erfinder und Teams von Erfindern ausgezeichnet, die mit ihren Entwicklungen dazu beitragen, technische Antworten auf die wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Eine internationale hochkarätig besetzte Jury prüft dabei, inwieweit diese Erfinder mit ihrer Arbeit zu gesellschaftlichem Fortschritt, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zum Wohlstand in Europa beigetragen haben. Auch die Öffentlichkeit ist eingeladen, an der Preisverleihung mitzuwirken: Sie bestimmt per Online-Voting den Gewinner des Publikumspreises unter den 15 Finalisten.

Die Preisträger in den einzelnen Kategorien:


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