nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
09.03.2016

Bionische Fingerspitze gibt Amputierten den Tastsinn zurück

Silvestro Micera mit der von ihm und seinem Team entwickelten bionischen Fingerspitze | © Hillary Sanctuary / EPFL

Die bionische Fingerspitze, die von Silvestro Micera und seinen Kollegen an der EPFL (Ecole polytechnique fédérale de Lausanne) und der SSSA (Scuola Superiore Sant'Anna) entwickelt wurde, verfügt über Sensoren, deren Signale über eine hochentwickelte Elektronik quasi in die Sprache der Nervenbahnen übersetzt werden.

Bei der Testperson, dem Arm-Amputierten Dennis Aabo Sørensen, wurden Elektroden in die Nerven oberhalb des Arm-Stumpfes implantiert, um die Signale in Echtzeit ins Nervensystem einspeisen zu können. »Die Stimulation durch die bionische Fingerspitze fühlt sich fast genauso an wie der Tastsinn mit einer richtigen Hand. Ich fühle die Stimulation an der Spitze des Zeigefingers meiner Phantomhand«, so Aabo Sørensen.

  • Detailaufnahme der bionischen Fingerspitze © Hillary Sanctuary / EPFL

  • Detailaufnahme der bionischen Fingerspitze © Hillary Sanctuary / EPFL

  • Detailaufnahme der bionischen Fingerspitze © Hillary Sanctuary / EPFL

  • Die bionische Fingerspitze bei einem Test auf der Plastikplatte mit unterschiedlichen Oberflächen. © Hillary Sanctuary / EPFL

  • Die Forscher Silvestro Micera, Calogero Oddo und Stanisa Raspopovic (v.l.) © Hillary Sanctuary / EPFL

  • Testperson Dennis Aabo Sørensen mit der Plastikplatte, deren unterschiedliche Oberflächen er mit der bionischen Fingerspitze erfühlen konnte. © Alain Herzog / EPFL

  • Testperson Dennis Aabo Sørensen mit der Plastikplatte, deren unterschiedliche Oberflächen er mit der bionischen Fingerspitze erfühlen konnte. © Alain Herzog / EPFL

  • Detailaufnahme der bionischen Fingerspitze und der Testplatte. © Alain Herzog / EPFL

  • Testperson Dennis Aabo Sørensen © Alain Herzog / EPFL

  • Die bionische und eine echte Fingerspitze nebeneinander auf der Testplatte. © Hillary Sanctuary / EPFL

  • Die bionische Fingerspitze auf der Testplatte. © Hillary Sanctuary / EPFL

  • Die Infografik erläutert das Prinzip der bionischen Fingerspitze und die Ergebnisse bei amputierten und nicht-amputierten Testpersonen. ©EPFL

  • Testperson Dennis Aabo Sørensen © Alain Herzog / EPFL

  • Detailaufnahme der bionischen Fingerspitze. © Alain Herzog / EPFL

  • Detailaufnahme der bionischen Fingerspitze. © Alain Herzog / EPFL

  • Detailaufnahme der bionischen Fingerspitze. © Alain Herzog / EPFL

1 | 0

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Bei Tests mit einer Plastikplatte, auf der Rillen in unterschiedlichen Abständen eingraviert waren, konnte Aabo Sørensen die glatten und die rauen Bereiche mit einer Trefferquote von 96 Prozent unterscheiden. Nicht amputierte Vergleichpersonen, denen die stimulierten Impulse der bionischen Fingerspitze über Nadeln im Oberarm eingespeist wurden, kamen immerhin noch auf eine Trefferquote von 77 Prozent.

Über EEG-Messungen fanden die Forscher heraus, dass Amputierte und Nicht-Amputierte die Signale gleichermaßen wahrnehmen. Das eröffnet neue Möglichkeiten bei der Entwicklung und Erprobung von künftigen Prothesen mit Tastsinn.

Twitter
Neuer Fachartikel

Faltenbälge schützen Mensch und Maschine


Zum Fachartikel

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen