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23.03.2018

›Hand-Arbeit‹ für Industrie 4.0

Mitarbeiterqualifizierung durch Smart Devices

Das Fruanhofer IPT erarbeitet eine Software zur Einsatzplanung und zur Unterstützung von Produktionsmitarbeitern durch Smart Devices.

Individualisierte Produkte, ganz nach Kundenwunsch, sind stark gefragt und in der Produktion noch immer anspruchsvoll. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen untersucht die Einsatzplanung und Flexibilisierung von Produktionsmitarbeitern anhand von Smart Devices. Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen sollen davon profitieren. Interessierte Unternehmen sind eingeladen, sich am Projekt zu beteiligen.

Das Fraunhofer IPT erarbeitet im Forschungsprojekt »QualiFlex« ein Konzept und eine Software zur Einsatzplanung und zur Unterstützung von Produktionsmitarbeitern durch Smart Devices.

In einem ersten Schritt erstellen erfahrene Mitarbeiter Anleitungen typischer Arbeitsabläufe am vorgesehenen Arbeitsplatz. Diese Anleitungen werden dann den neuen Mitarbeitern anhand von Smart Devices wie Smart Glasses oder Tablets bereitgestellt. Ziel ist es, die vorhandenen Erfahrungen und das Know-how der Mitarbeiter systematisch zu digitalisieren, um neue Kollegen auch in bisher fremden Aufgabengebieten flexibel einsetzen zu können.

Erfahrene Mitarbeiter können Informationen als Notizen, Fotos, Bilder, Videos oder Tonaufnahmen speichern oder mittels QR-Codes oder NFC-Checkpoints direkt am Arbeitsplatz zugänglich machen. Die Beschreibungen können dabei individuell an den Wissenstand der neu einzuarbeitenden Mitarbeiter angepasst werden, sodass diese nach und nach die Prozesse selbstständig erlernen.

Qualifikationen und Kompetenzen im Blick

Die Software erstellt und speichert während des Gebrauchs außerdem Qualifikations- und Kompetenzprofile. Dies ermöglicht in einem nächsten Schritt die teilautomatische, qualitätsorientierte Einsatzplanung der verfügbaren Produktionsmitarbeiter. Als Entscheidungsgrundlage zieht die Software –unter Berücksichtigung der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen – die Erfahrungen und Kompetenzen der Mitarbeiter, die Ausbildungs- und Schulungshistorie, die Anzahl bisheriger Prozessdurchführungen oder auch Selbst- und Fremdeinschätzungen heran. Die Software verfügt über ein nutzerfreundliches Interface, mit dem neue Profile systematisch angelegt oder bestehende Profile bearbeitet werden können.

Industrie-4.0-Tools stellen den Mitarbeiter in den Mittelpunkt

Das Planungstool gleicht die Profile mit den anstehenden Produktionsaufträgen und -prozessen ab und weist die Aufgaben dann verfügbaren Mitarbeitern automatisch zu. Der Personaleinsatzplaner kann das Planungsergebnis bei Bedarf anpassen und freigeben. Stehen keine Mitarbeiter mit ausreichender Qualifikation und Kompetenz bereit, kann ein verfügbarer Mitarbeiter mit dem personalisierten Assistenzsystem ausgerüstet und zur Ausführung des Prozesses befähigt werden. Sein Qualifikations- und Kompetenzprofil wird anschließend automatisch aktualisiert.

Im Gegensatz zu Visionen der vollständig automatisierten Produktion im Kontext der Industrie 4.0, rückt das Forschungsprojkekt ›QualiFlex‹ den Mitarbeiter in den Mittelpunkt. Hohe Produktqualität soll durch die Berücksichtigung von Mitarbeiterqualifikationen und -kompetenzen gewährleistet und durch Einsatz von Smart Devices unterstützt werden.

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