nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
13.02.2018

Die Nervenzellen des IIoT

Kognitive Sensorik für Losgröße 1

Im Test- und Anwendungszentrum L.I.N.K. am Fraunhofer IIS in Nürnberg erproben Forscher kognitive Sensorsysteme mit Lokalisierungs- und Vernetzungstechnik © Foto Fraunhofer IIS

Das Streben nach Losgröße 1 bringt für die Produktion viele Herausforderungen mit sich, die sich nur mit Technologien aus dem Bereich der kognitiven Sensorik meistern lassen. Bauteile müssen identifiziert und lokalisiert werden, Maschinen und Systeme miteinander und mit ihren menschlichen Kollegen kommunizieren. Darüber hinaus ist eine passende Anwendungslogistik erforderlich, die Entscheidungen und Vorgänge steuert.

Industrie 4.0-Lösungen am Beispiel einer Motor-Montage

Auf der Hannover Messe präsentieren die Forscher des Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS Lösungen für diese Herausforderungen am Beispiel einer Motor-Montage. Sie reichen von der Lokalisierung der Flurförderzeuge für eine Verbesserung der Lagerabläufe und der Anlieferung des Motors an die korrekte Station über die Unterstützung der Montage mit intelligentem Werkzeugtracking, intelligenten Behältern und Komissioniersystemen bis zur Zustandsüberwachung von Maschinen.

In der Montage beispielsweise ist es einerseits wichtig, dass die Werker jederzeit alle zu verbauenden Teile griffbereit haben und das Band nicht wegen fehlenden Materialnachschubs still steht. Zum anderen sollen nicht mehr Teile als nötig vorgehalten werden, da dies die Lagerkosten in die Höhe treibt. Hierfür haben die Forscher eine maßgeschneiderte Lösung entwickelt: Intelligente Behälter, die wissen, wo sie sich befinden, wie es um ihren und den Zustand der Teile steht, und die abhängig vom Füllstand bei Bedarf automatisch Nachschub ordern.

Behälter bilden ein Netzwerk

Die Kommunikation der Behälter läuft über die s-net®-Technologie, die ebenfalls aus dem Fraunhofer IIS stammt. Die Behälter kommunizieren dabei über Funk sowohl miteinander als auch mit der Infrastruktur und bilden auf diese Weise ein Netzwerk.

»Mit kognitiver Sensorik wird der digitale Wandel konkret umsetzbar«, erläutert Prof. Dr. Albert Heuberger, geschäftsführender Leiter des Fraunhofer IIS. »Kognitive Systeme sind die Nervenzellen des industriellen Internet of Things , kurz IIoT. Sie erfassen die Messwerte nicht nur, sondern werten sie direkt aus, treffen Entscheidungen durch intelligente Schlussfolgerungen und leiten sie bedarfsgerecht weiter. Kognitive Sensorik setzt auch auf den Einsatz und die Integration von Maschinellem Lernen, um die richtigen Daten an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit für die richtige Anwendung bereitzustellen.«

Alle auf der Hannover Messe vorgestellten Technologien haben bereits einen so hohen Reifegrad erlangt, dass sie in industriellen Pilotprojekten getestet und optimiert wurden. Derzeit laufen Pilotprojekte mit BMW und Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit der Siemens AG und anderen Partnern, die Teile ihrer Fertigung und ihrer Logistik mit digitalen Technologien ausstatten, um ihre Mitarbeiter gezielt durch Assistenzsysteme in der Interaktion mit der Maschine zu unterstützen.

Hannover Messe Halle 2, Stand C22

Weiterführende Information
  • Hannover Messe

    Integrated Industry – Connect & Collaborate

    »Integrated Industry – Connect & Collaborate«. So lautet das Leitthema der Hannover Messe 2018. Damit will die Deutsche Messe AG zeigen,...   mehr

  • 03.01.2017

    Facettenaugen für Industrie und Smartphone

    Fraunhofer IOF entwickelt ultradünne Kamera

    Fraunhofer-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie eine nur noch zwei Millimeter flache Kamera herstellen können. Ihre Linse ist ähnlich einem Insektenauge in 135 winzige Facetten eingeteilt. Die Anwendungsideen für dieses Miniatur-Facettenauge sind schier unerschöpflich.   mehr

  • 22.12.2016

    Schweißroboterprogrammierung in der Cloud

    Fraunhofer IPA entwickelt Software für den Mittelstand

    Signifikant reduzierter Programmieraufwand, Bedienung per Tablet-PC und die Software als Cloud-Service: Dies bietet eine für beliebige Robotermodelle nutzbare Software für die Schweißroboterprogrammierung vom Fraunhofer IPA.   mehr

  • 23.03.2016

    Saarbrücker Ingenieure bringen dem Motor das Fühlen bei

    Forscher demonstrieren auf Hannover Messe sensorlose Motordatenerfassung

    Intelligente Motoren, die ganz ohne Sensoren selbst wissen, ob sie noch rundlaufen, die sich effizient ansteuern lassen und sich mit anderen Antrieben abstimmen: Matthias Nienhaus und sein Team von der Universität des Saarlandes machen den Motor selbst zum Sensor.   mehr

Twitter
Neuer Fachartikel

Faltenbälge schützen Mensch und Maschine


Zum Fachartikel

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen