nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
08.02.2018

Forscher wollen Stahl und CFK durch Holz ersetzen

Neues Verfahren macht Holz zehn mal stärker

Liangbing Hu (l.) und Teng Li mit einer Platte aus ihrem hochverdichteten Holz-Werkstoff. | ©

Ein neuartiges Verfahren, das Holz ungefähr zehn mal stärker und zäher werden lässt, haben Ingenieure an der University of Maryland, College Park (UMD) entwickelt. "Das auf diese Weise erzeugte Material ist so stabil und langlebig, dass es als Ersatz für Stahl oder sogar Titan-Legierungen dienen kann," so Professor Liangbing Hu von der UMD: "Es ist vergleichbar mit Kohlefaser, aber viel günstiger."

Einsatzfelder vom Hochhaus bis zum Maschinenbau

Das Verfahren, über das Liangbing Hu und seine Kollegen in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature berichten (Processing bulk natural wood into a high-performance structural material) , läuft in zwei Stufen ab: Zunächst wird das Lignin , das als eine Art Klebstoff zwischen den Holzzellen dient, in einem heißen Bad aus Natriumhydroxid und Natriumsulfit teilweise aus dem Holz entfernt. Anschließend wird das Holz erhitzt und stark zusammengepresst, wobei die Zellwände kollabieren und der Weg frei ist für eine starke Verdichtung des Materials.

Material lässt sich biegen und gießen

Das Ergebnis ist ein Material auf Basis von Holz, dem Liangbing Hu und seine Kollegen zutrauen, überall dort zum Einsatz zu kommen, wo heute Stahl verwendet wird: Vom Bau von Hochhäusern über die Autoproduktion bis zum Maschinenbau. "Das verdichtete Holz ist gleichzeitig hart und zäh - eine Kombination, die in der Natur nur selten auftritt. Und es lässt sich biegen und sogar in Formen gießen", ergänzt Teng Li, der die Arbeitsgruppe gemeinsam mit Liangbing Hu leitet.

Einige Beispiele für den Einsatz von Holz in der Konstruktion finden Sie unterhalb dieses Artikels:

Weiterführende Information
  • 11.09.2017

    Der heilige Gral der Luftfahrt muss in die Röhre

    Lilienthal-Gleiter wird im Computertomografen analysiert

    Der Lilienthal-Gleiter, mit dem 1891 erstmals ein Mensch geflogen ist, gilt als Heiliger Gral der Luftfahrt. Damit eines der vier überlebenden Exemplare im Deutschen Museum ausgestellt werden kann, wurden die Überreste des ersten Serienflugzeugt der Welt im Computertomographen digitalisiert.   mehr

  • 12.06.2017

    Moderne Draisine liefert Daten für für E-Bikes

    200 Jahre Fahrrad

    Außen fast wie damals, innen modernste Technik: Forscher der Universität des Saarlands entwickeln eine moderne Draisine. Die Forschungsergebnisse dienen der Softwareentwicklung für E-Bikes.   mehr

  • 16.07.2015

    Ideen, die begeistern: Das ›Wood E-Bike‹

    Elektrofahrrad aus Holz fährt mit Antrieb von ContiTech

    Die Zahl der Menschen, die gern mit E-Bikes unterwegs sind, nimmt stetig zu. Das liegt einerseits an der älter werdenden Gesellschaft, andererseits an den immer raffinierteren Modellen: Die ›Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde‹ (HNEE) ist seit diesem Jahr mit einem E-Bike aus Eschenholz auf Tour.   mehr

Twitter
Neuer Fachartikel

Faltenbälge schützen Mensch und Maschine


Zum Fachartikel

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen