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07.12.2017

3000 Kilometer durch China mit 1,1 Millionen Volt

Technologiebild der Woche: UHGÜ-Transformator von ABB

Hochspannungsriese: Der UHGÜ-Transformator für die Energieübertragung mit 1,1 Millionen Volt. | © ABB

ABB hat mit der erfolgreichen Prüfung der Nieder- und Hochspannungseinheiten des weltweit leistungsstärksten UHGÜ-Transformators (Ultrahochspannungs-Gleichstromübertragung) eine Pionierleistung erbracht. Die UHGÜ-Trafos für +/-1100 Kilovolt (1,1 Millionen Volt), die in enger Zusammenarbeit mit der State Grid Corporation of China (SGCC) entwickelt und hergestellt wurden, haben mehrere Typprüfungen erfolgreich absolviert.

Dieser Durchbruch ebnet den Weg für die Umsetzung der mehr als 3200 km langen UHGÜ-Verbindung zwischen Changji und Guquan, die Strom aus der nordwestlichen Region Xinjiang in die Provinz Anhui im Osten Chinas übertragen wird. In technologischer Hinsicht wird die weltweit erste +/-1100-kV-UHGÜ-Verbindung Maßstäbe setzen: Die Verbindung wird bis zu 12.000 Megawatt übertragen können, was der Energie von zwölf Grosskraftwerken entspricht. Im Vergleich zu den bislang gebräuchlichen +/-800-kV-Verbindungen liegt die Kapazität um 50 Prozent höher.

Kapazität: zweimal die Schweiz

Die Übertragungsdistanz wird sich von rund 2.000 Kilometern auf über 3.000 Kilometer erhöhen, wodurch die Integration und Übertragung von abgelegenen erneuerbaren Energiequellen in einem größeren Ausmass möglich wird. Nach der vollständigen Inbetriebnahme wird die UHGÜ-Verbindung acht 500-kV-Leitungen und zwei 1000-kV-Wechselstromleitungen (AC) mit Strom versorgen. Diese Kapazität entspricht dem zweifachen durchschnittlichen Jahresstromverbrauchs der Schweiz.

Neben den Transformatoren hat ABB weitere +/-1100-kV-Schlüsselkomponenten wie Stromrichterventile, Isolatoren und Gleichstrom-Leistungsschalter entwickelt und erfolgreich getestet. „Mit dieser bahnbrechenden Technologie können nicht nur größere Strommengen über weitere Strecken verlustarm transportiert, sondern auch Wechsel- und Gleichstromnetze miteinander verbunden werden, was die künftige Vernetzung von Regionen und Ländern unterstützt“, sagte Claudio Facchin, Leiter der Division Stromnetze von ABB.

In China liegen große Verbrauchszentren in den industriellen Gebieten im Osten des Landes, während ein beträchtlicher Teil der Energieressourcen im Westen und Nordwesten zu finden ist. Aufgrund der mehrere tausend Kilometer grossen Entfernungen und des wachsenden Energiebedarfs Chinas werden nun Ultrahochspannungsleitungen gebaut, um die Übertragungskapazität zu erhöhen und Energieverluste zu minimieren. ABB hat die HGÜ-Technologie vor über 60 Jahren in Pionierarbeit entwickelt.


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