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07.12.2017

Fernsteuerung in Lichtgeschwindigkeit

Neues System für echtzeitfähige Industrievernetzung geplant

Mit »5G« startet im Jahr 2020 die 5. Generation mobiler Kommunikationsnetze. Das zukünftige Netz wird sehr hohe Datenraten erlauben und ein sogenanntes »taktiles Internet« sein, also über Reaktionszeiten verfügen, die mit unter einer Millisekunde für den Menschen nicht mehr wahrnehmbar sind.

Auf Basis der 5G-Mobilfunktechnologie entwickeln 14 deutsche Unternehmen und Organisationen ein sogenanntes »taktiles Internet« für die Digitalisierung von Produktion und Robotik. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Nokia Bell Labs koordinieren das Projekt »TACNET 4.0 - Tactile Internet«.

Minimale Latenz als Basis für vielfältige Anwendungen

Einer der wichtigsten Aspekte von TACNET 4.0 ist die lokale und standortübergreifende sichere Übertragung von Daten mit minimaler Verzögerung, um beispielsweise Maschinen fernsteuern zu können.

Prof. Dr.-Ing. Hans Schotten, Leiter des Forschungsbereichs Intelligente Netze am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern und Koordinator von TACNET 4.0 erläutert: »Durch 5G-Technologien können bisher nicht realisierbare Szenarien in der Prozess- und Fertigungsautomatisierung unterstützt werden. Ein solches Szenario ist zum Beispiel die Fernsteuerung von mobilen Maschinen oder Robotern, die in gefährlichen Arbeitsumgebungen im Einsatz sind oder die Bedienung durch lokal nicht verfügbares Fachpersonal erfordern. Hierzu werden im Projekt auch neue Ansätze untersucht, wie Big Data-Analytics, Edge-Cloud-unterstützte Echtzeitsteuerung und Ferndienste.«

Offene Schnittstellen garantieren Anpassungsfähigkeit

Die besondere Herausforderung von TACNET 4.0 ist es, künftige 5G-Netze und andere gängige sowie neuartige industrielle Kommunikationsnetze zu integrieren, um die unterschiedlichsten industriellen Anwendungen zu unterstützen, etwa die Einbindung von Feldbussystemen.

TACNET 4.0 setzt dabei auf offene Schnittstellen, sodass die Netzwerkfunktionen zum Beispiel durch Apps erweitert werden können. Weiterhin wird erstmals versucht, das Mobilfunknetz zur Weitbereichsabdeckung zu nutzen, statt wie bisher nur lokale drahtlose Sensornetze oder WLAN.

Weiterführende Information
  • 27.11.2017

    Infrastruktur für Industrie 4.0

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    Flexible Infrastrukturen für die digitale Transformation – darauf legt die Technologie-Initiative Smart Factory-KL ihren Fokus zur SPS in Nürnberg. Am Messestand geht es vor allem um Module für die agile, automatisierte Produktion.   mehr

  • 16.10.2017

    Industriell steuern mit ›BiSS‹

    Posital ist Gründungsmitglied der BiSS Association e.V.

    Eine neue Organisation fördert eine kostenfreie Open-Source-Interface-Technologie für industrielle Steuerungssysteme: die BiSS Association e.V. Der Positionssensor-Spezialist Posital gehört zu den Gründungsmitgliedern der jungen Nutzerorganisation.   mehr

  • 27.09.2017

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    IFR: 1,7 Million neue Industrie-Roboter in Fabriken weltweit bis 2020

    Bis 2020 werden mehr als 1,7 Millionen neue Industrie-Roboter in den Fabriken der Welt installiert. Der Roboterboom ist eine Reaktion auf beschleunigte Konjunkturzyklen - in allen Fertigungsbereichen gilt es, flexibler zu produzieren und auf individuelle Kundenbedürfnisse einzugehen. Das sind Ergebnisse aus dem World-Robotics-Report 2017, der von der International Federation of Robotics (IFR) veröffentlicht wurde.   mehr

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