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27.10.2017

Eurofighter auf Rädern soll mehr als 1600 km/h erreichen

Erste Testfahrten des Bloodhound SSC vielversprechend

Der Bloodhound SSC bei den Testfahrten in Newquay in Cornwall. | © Bloodhound SSC

Das Raketenauto Bloodhound SSC, das im kommenden Jahr den Weltrekord für Landfahrzeuge brechen und rund 1000 mph (ca 1600 km/h) fahren soll, hat in dieser Woche seine ersten Testfahrten erfolgreich absolviert. Auf der Landebahn des Flughafens Newquay in Cornwall erreichte das von einer Rolls-Royce EJ200 Eurofighter-Turbine angetriebene Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 210 mph (338 km/h).

Ein Mann, ein Auto: Andy Green mit dem Bloodhound SSC. | © Bloodhound SSC

Der Testlauf fand rund neun Jahre nach dem Startschuss des Projektes statt, das von dem schottischen Unternehmer Richard Noble und dem Royal-Airforce-Piloten Andy Green ins Leben gerufen wurde. Noble und Green hatten bereits bei einem Vorläuferprojekt zusammengearbeitet: Mit dem ebenfalls strahlgetriebenen Auto Thrust SSC hat Green am 15. Oktober 1997 in den USA den aktuell gültigen Geschwindigkeitsweltrekord für Landfahrzeuge von 763 mph (1.228 km/h) aufgestellt.

Impressionen von Entwicklung, Bau und Test des Bloodhound SSC:

  • © Bloodhound SSC

  • © Bloodhound SSC

  • © Bloodhound SSC

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  • © Bloodhound SSC

  • © Bloodhound SSC

  • © Bloodhound SSC

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  • © Stefan Marjoram

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  • © Bloodhound SSC

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  • © Bloodhound SSC

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  • © Bloodhound SSC

  • © Bloodhound SSC

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  • © Bloodhound SSC

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  • © Bloodhound SSC

  • © Bloodhound SSC

  • © Bloodhound SSC

  • © Bloodhound SSC

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  • © Bloodhound SSC

  • © Bloodhound SSC

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  • © Flock London

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  • © Bloodhound SSC

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  • © Stefan Marjoram

  • © Bloodhound SSC

  • © Flock London

  • © Bloodhound SSC

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  • © Bloodhound SSC

  • © Bloodhound SSC

  • © Bloodhound SSC

  • © Bloodhound SSC

  • © Bloodhound SSC

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Der Bloodhound SSC (SuperSonic Car) soll im kommenden Jahr in der Kalahari-Wüste in Südafrika noch deutlich schneller sein. Dafür sorgen wird ein Mischantrieb aus zwei übereinanderliegenden Triebwerken: Zusätzlich zu dem Nachbrenner-Triebwerk aus dem Eurofighter mit 90 kN kommt ein Raketentriebwerk mit ca. 120 kN Schub zum Einsatz.
Details zum Bloodhound SSC:

Das Chassis

Die knapp 13,5 m lange "Karosserie" des Bloodhound SSC besteht im wesentlichen aus zwei völlig unterschiedlich konstruierten Segmenten. Das vordere Segment aus Nase und Cockpit besteht aus Carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK). Das hintere Segment ist komplett aus Metall konstruiert.

Das Vorderteil muss einen Winddruck von bis zu 10 Tonnen pro Quadratmeter aushalten und ist wie ein Formel-1-Auto als Monocoque konstruiert, das nur 200 kg wiegt. Für das Monocoque wurden fünf verschiedene Arten von Kohlefaser-Gelegen und zwei verschiedene Harz-Sorten verwendet und mit Aluminum-Waben-Strukturen mit 8, 12 und 20 mm Stärke kombiniert.

Der hintere Teil des Chassis ist in einen oberen und einen unteren Teil segmentiert. Der obere Teil, der das Triebwerk aufnimmt und auf dem das "Leitwerk" des Bloodhound sitzt, ist aus Aluminium-Rippen mit Titan-Längsstreben konstruiert. Die Außenhaut aus Titanblech wurde mit 11.500 Nieten befestigt und zusätzlich im Autoklave unter Hitze und Vakuum verklebt. Der untere Teil des Chassis besteht aus einem Aluminium-Rahmen mit einer Stahl-Außenhaut. Das ist erforderlich, da die mit rund 1600 km/h gegen das Chassis prallenden Sandteilchen in der Wüste wie ein industrieller Sandstrahler wirken.

Der Antrieb

Der Bloodhound verfügt über drei Antriebssysteme:
Das etwa eine Tonne schwere EJ200 Turbofantriebwerk mit Nachbrenner liefert rund 90 kN Schub. Für das Triebwerk wurde ein spezieller Lufteinlass konstruiert, der einem internen Druck bis zu 1,7 Bar standhält.

Ein Cluster aus drei Raketentriebwerken unter dem Jettriebwerk liefert sogar 120 kN Schubleistung. Das von Nammo für Bloodhound entwickelte Raketen-Design soll später einmal für die ESA Satelliten ins All bringen.

Der dritte im Bunde ist ein turbogeladener Jaguar V8 Motor, der als Auxiliary Power Unit die Pumpe für den Oxidator antreibt. Pro Rekordversuch wird der Bloodhound etwa 400 l Raketentreibstoff und 800 l Wasserstoffperoxid als Oxidator verbrauchen.

Die Bremsen

Um von rund 1600 km/h wieder sicher zum Stillstand zu kommen, verfügt der Bloodhound über drei unabhängige Bremssysteme:

Wenn das Auto nach Abschalten der Triebwerke das Tempo von etwa 1300 km/h unterschreitet, werden zwei seitliche Klappen als Luftbremsen ausgefahren.

Unterhalb von 1050 km/h wird ein Bremsfallschirm ausgestoßen, der an einer Leine etwa 20 Meter hinter dem Auto hängen wird, um Instabilitäten des Wagens durch Luftverwirbelungen zu vermeiden. Notfalls kann ein zweiter Reserveschirm auch zusätzlich ausgestoßen werden.

Unterhalb von 320 km/h kommen Radbremsen an den beiden vorderen Rädern zum Einsatz. Deren Design wurde aus der Luftfahrt übernommen, jedoch mussten die dort verwendeten Kohlefaser-Bremsscheiben durch Scheiben aus Stahl ersetzt werden. Die Kohlefaser-Scheiben hatten den Fliehkräften bei bis zu 10.000 Umdrehungen pro Minute nicht standgehalten und waren auseinander geflogen.

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