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29.05.2017

Bau des weltgrößten Teleskops hat begonnen

Grundsteinlegung für das ELT der ESO

Beeindruckender Bau: Die Kuppel des ELT wird rund 5000 Tonnen wiegen. | © ESO

Michelle Bachelet Jeria, die Präsidentin der Republik Chile, hat an einer Zeremonie zur Grundsteinlegung des Extremely Large Telescope (ELT) der ESO teilgenommen, die am Paranal-Observatorium im Norden Chiles in der Nähe des Standorts des zukünftigen Riesenteleskops stattgefunden hat. Dieser Meilenstein ist der Startschuss für die Bauphase von Kuppel und Teleskopstruktur des weltgrößten Teleskops für das sichtbare Licht und leitet eine neue Ära in der Astronomie ein. Gleichzeitig wurde das Obseravtorium an das nationale chilenische Elektrizitätsnetz angeschlossen.

Die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet versiegelt die Zeitkapsel | © ESO

Höhepunkt der Zeremonie war das Versiegeln einer Zeitkapsel, die die ESO vorbereitet hatte.

Sie enthält ein Poster mit Fotografien derzeitiger ESO-Mitarbeiter und ein Exemplar des des Buchs, das die wissenschaftliche Zielsetzung des Teleskops beschreibt.

Die Abdeckung der Zeitkapsel besteht aus einem gravierten Sechseck aus Zerodur, das einem Modell eines der Hauptspiegelsegmente des ELT im Maßstab 1:5 entspricht.

Bewegliche Masse von mehr als 3000 Tonnen

Die Messinstrumente des ELT | © ESO

Mit einem Hauptspiegeldurchmesser von 39 Metern wird das Extremely Large Telescope (ELT) das größte optisch-nahinfrarote Teleskop der Welt sein und den Teleskopebau in eine neue Welt führen. Das Teleskop wird von einem gewaltigen drehbaren Kuppelbau mit 85 Metern Durchmesser geschützt – vergleichbar mit der Fläche eines Fußballfelds. Die Kuppel wird insgesamt 5000 Tonnen wiegen, während die Montierung des Teleskops und die Tubusstruktur eine bewegliche Masse von mehr als 3000 Tonnen aufweisen werden. In beiden Fällen handelt es sich um die mit Abstand größten jemals für ein optisches bzw. nahinfrarotes Teleskop errichteten Strukturen.

Das ELT wird das größte Auge sein, das man bis dato an den Himmel richten wird und vermutlich unsere Wahrnehmung des Universums revolutionieren. Es wird sich einigen der größten astronomischen Herausforderungen unserer Zeit annehmen, darunter Tests von erdähnlichen Exoplaneten auf Spuren von Leben, die Beobachtung der frühen Stadien des Universums, um unsere Ursprünge zu erforschen, und die Natur der Dunklen Materie und der Dunklen Energie zu verstehen. Es wird neue Fragen aufwerfen, an die heutzutage noch gar nicht gedacht wird und dank neu entwickelter Technologien und ingenieurtechnischer Durchbrüche auch die Lebensqualität auf der Erde verbessern.

Das ELT im Vergleich zu anderen geplanten Großteleskopen. | © ESO

Weiterführende Information
  • 03.04.2017

    Blick in die Tiefen des Weltalls auf den Nanometer genau

    Größtes Spiegelteleskop der Welt arbeitet mit Micro-Epsilon-Sensoren

    Die ESO (European Southern Observatory) mit Hauptsitz in Garching vertraut beim weltgrößten Spiegelteleskop, das in Chile gebaut wird, auf hochpräzise Wegsensorik von Micro-Epsilon im Rahmen einer Kooperation mit Fogale in Frankreich. Die eingesetzten induktiven Wegsensorsysteme bestimmen die Positionen der einzelnen Spiegelsegmente in drei Achsen, eine davon auf wenige Nanometer genau.   mehr

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