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16.05.2017

UrbanSAX geht in London an den Start

Shell Eco-marathon vom 25 bis zum 28. Mai

So sieht das neue Fahrzeug UrbanSAX von der TU Chemnitz in der Computersimulation aus. | © Fortis Saxonia

Insgesamt nehmen etwa 3.000 Studierende sowie Schülerinnen und Schüler an dem jährlich ausgetragenen Wettkampf teil, der 2017 zum zweiten Mal im Queen Elizabeth Olympic Park im Osten Londons stattfindet. Mit am Start ist auch das Team "Fortis Saxonia" der Technischen Universität Chemnitz. Es tritt in diesem Jahr mit dem von Grund auf neu entwickelten Fahrzeug „UrbanSAX“ an. Nur das Wasserstoff-Brennstoffzellensystem wird aus dem vorangegangenen Ökomobil wiederverwendet.

Auch 2017 werden die Sparsamsten beim Schell Eco-marathon gewinnen. In die Wertung kommt, wer zehn Runden a 1.659 Meter des Parcours in maximal 39 Minuten absolviert. Danach wird der Kraftstoffverbrauch ermittelt und dann hochgerechnet, wie weit das Fahrzeug gekommen wäre, wenn es einen ganzen Liter Kraftstoff oder dessen Äquivalent verbraucht hätte.

In den letzten Tagen vor dem Wettbewerb herrscht rege Betriebsamkeit in der Werkstatt von „Fortis Saxonia“ auf dem Chemnitzer Sonnenberg. Bis zum 20. Mai muss sowohl das Wettbewerbsfahrzeug zusammengebaut, als auch alles für den Transport nach London verpackt und vorbereitet sein. Dann wollen sich 15 Teammitglieder auf den Land- und See-Weg machen, im Gepäck das „Urban Concept Car“ sowie Werkzeug und Messtechnik. Bevor am 25. Mai die offiziellen Wertungsläufe beginnen, müssen alle Teams in London noch einige Hürden überwinden. Jedes Fahrzeug muss einer Reihe von Sicherheits- und Funktionstests bestehen. „Erst dann darf das Fahrzeug auf die kurvenreiche und bergige Rennstrecke“, sagt Philipp Froeschke vom Team „Fortis Saxonia“.

Impressionen vom Shell Eco-marathon 2016

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Dabei darf man nicht vergessen, dass das Hauptziel beim Shell Eco-marathon ein geringer Treibstoff- und Energieverbrauch ist. Deshalb optimieren die Teilnehmer ihre Wettbewerbsfahrzeuge insbesondere in puncto Leichtbau, Roll- und Luftwiderstand sowie Effizienz des Antriebs. Das Chemnitzer Team tritt damit erstmalig seit Vereinsgründung mit einem rein für den Wettbewerbszweck ausgelegten Urban Concept Car an. „Die Fahrzeuge Nios aus dem Jahr 2010 und EcoBee aus den Jahren 2014 bis 2016 stellten Fahrzeugprototypen dar, welche im zukünftigen urbanen Verkehrsraum zur Anwendung kommen könnten. Der Entwicklungsschwerpunkt lag daher vor allem auf dem Design, weniger auf der Energieeffizienz. Mit dem diesjährigen Fahrzeug UrbanSAX wollen wir nun erstmalig konkurrenzfähig werden und uns damit in die Top-5-Platzierungen einreihen“, erläutert Vereinssprecher Nico Keller.

Die Kenndaten des neuen Urban Concept Cars seien erfolgsversprechend. Der Prototyp wird ein Gesamtgewicht von unter 130 Kilogramm haben. Das Chassis ist im Vergleich zu den vergangenen Fahrzeugen deutlich stromlinienförmiger designt, scharfe Ecken und Abrisskanten werden vermieden. Zudem ist die angeströmte Gesamtfläche des Fahrzeuges etwa 25 Prozent geringer als bei der EcoBee.

Antriebsseitig wird wieder auf das 2-kW-Brennstoffzellensystem aus den Vorjahren zurückgegriffen. „Wir haben das System in den letzten Jahren soweit optimiert, dass es mittlerweile sehr zuverlässig und störunanfällig funktioniert. Allerdings werden wir nun den gesamten Antriebsstrang hybridisieren, das heißt, wir integrieren einen zusätzlichen Pufferspeicher. Damit soll vor allem die Dynamik des Fahrprofiles besser ausgeglichen und somit die Stabilität der Antriebseinheit verbessert werden“, erklärt André Bürger aus dem Antriebsteam von Fortis Saxonia. „Hierdurch erwarten wir einen signifikanten Sprung in Sachen Effizienz im Vergleich zu den Vorjahren“, ergänzt er

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