nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
20.05.2016

1000 Turbinen: Strom für eine Milliarde Menschen

Siemens Gasturbinenwerk in Berlin feiert Jubiläum

Der Läufer der 1000. Gasturbine im sogenannten Wuchtbunker. © Siemens AG

Was für ein Jubiläum: Das Siemens-Gasturbinenwerk in Berlin hat kürzlich seine 1000. dort gefertigte Gasturbine ausgeliefert. Die Gasturbine des Typs SGT5-4000F mit einer Leistung von 300 Megawatt (MW) hat ein Gewicht von 300 Tonnen und ist für das Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Kraftwerk Umm Al Houl in Katar bestimmt.

Die installierte Leistung der seit 1972 in Berlin produzierten insgesamt 1000 Gasturbinen von etwa 220 Gigawatt (GW) würde ausreichen, um rein rechnerisch rund eine Milliarde Menschen mit Strom zu versorgen und entspricht damit in etwa der installierten Stromerzeugungsleistung von Spanien und Italien. Über 90 Prozent der in Berlin gefertigten 1000 Gasturbinen wurden exportiert.

Die Jubiläums-Maschine ist eine Gasturbine des Typs SGT5-4000F. Die erste ihrer Art wurde 1996 mit einer Leistung von 240 MW ausgeliefert. In den vergangenen 20 Jahren wurden rund 400 Gasturbinen dieses Typs in 40 Länder weltweit verkauft. Die Leistung dieser Maschine liegt mittlerweile bei 300 MW.

Dampfturbinenbau schon seit 1904

Das Berliner Turbinenwerk wurde 1904 gegründet. Zunächst wurden dort Dampfturbinen hergestellt, 1972 verließ die erste Kraftwerksgasturbine das Werk und wurde an den Kunden Electricity Trust of South Australia ausgeliefert. Die erste Siemens-Gasturbine des Typs ETSA 1 aus Berlin hatte eine Leistung von 62,5 MW. Sie ist heute noch im Standby-Betrieb und verfügt über die originalen Turbinen- und Verdichterschaufeln.

Gasturbinen verbinden in einzigartiger Weise den klassischen Schwermaschinenbau mit ultramoderner Fertigungstechnologie wie beispielsweise Additive Manufacturing. Tonnenschwere und winzige Bauteile werden mit fortschrittlichsten Methoden in Uhrmacherpräzision zusammengefügt.

Die Leistung einer einzigen H-Klasse Gasturbine (400 MW) entspricht der von 1.300 Porsche 911 Turbo oder zehn Airbus 380 Flugzeugen.

Die folgende Bildergalerie zeigt Stationen aus der Gasturbinen-Produktion von Siemens in Berlin seit 1972:

  • Das Bild zeigt die erste Siemens-Gasturbine des Typs ETSA 1 im Jahr 1972 aus dem Gasturbinenwerk in Berlin. Sie ist noch heute im Standby-Betrieb und verfügt über die originalen Turbinen- und Verdichterschaufeln. | © Siemens AG

  • Der Läufer der 1.000. Gasturbine des Typs SGT5-4000F im sogenannten Wuchtbunker im Gasturbinenwerk Berlin. | © Siemens AG

  • Historischer Vergleich: Gasturbine auf dem Prüfstand 1974. Bereits in den frühen 70er Jahren wurden Gasturbinenläufer vor ihrer Auslieferung im Gasturbinenwerk Berlin umfassend geprüft. | © Siemens AG

  • Die Schaufelspitzen des Läufers der 1.000. Gasturbine werden gemessen und geschliffen. | © Siemens AG

  • Historischer Vergleich: Bereits in den frühen 70er Jahren wurden Gasturbinenläufer vor ihrer Auslieferung im Gasturbinenwerk Berlin umfassend geprüft. | © Siemens AG

  • Präzisionsarbeit bei der Stapelung des 1.000. Läufers im Gasturbinenwerk Berlin. | © Siemens AG

  • Historischer Vergleich: Stapeln eines Gasturbinenläufers im Jahr 1972. Eine Nummer kleiner und mehr Handarbeit – seit 1972 hat sich beim Fertigungsprozess von Gasturbinen viel verändert. | © Siemens AG

  • Bereit für die weite Reise: Die 1.000. Gasturbine des Typs SGT5-4000F verlässt das Gasturbinenwerk Berlin und macht sich auf den Weg nach Katar. Mehr als 90 Prozent aller in Berlin gefertigten Gasturbinen wurden weltweit exportiert. | © Siemens AG

  • Historischer Vergleich: Verladung eines Rotors im Jahr 1974. Fertig für die Auslieferung: Mehr als 90 Prozent aller in Berlin gefertigten Gasturbinen wurden weltweit exportiert. | © Siemens AG

  • Karim Amin, Vertriebsleiter Siemens Power and Gas (links im Bild) und Theo Maas, CEO der Business Unit Large Gas Turbines, Generators wünschen der 1.000. Gasturbine Glück für ihre Reise nach Katar. | © Siemens AG

  • Die 1.000. Gasturbine des Typs SGT5-4000F verlässt das Gasturbinenwerk Berlin. | © Siemens AG

  • Die 1.000. Gasturbine aus Berlin wird offiziell von Willi Meixner, CEO der Siemens Division Power and Gas an den Kunden Umm Al Houl Power Q.S.C. übergeben. | © Siemens AG

  • 1000 Siemens-Gasturbinen aus Berlin haben rechnerisch genug Power, um eine Milliarde Menschen mit Strom zu versorgen. | © Siemens AG

  • Ein Großteil der 1.000 Gasturbinen aus Berlin wurde nach Asien exportiert. | © Siemens AG

  • Die erste Gasturbine aus dem Berliner Werk hatte eine Leistung von 62,5 Megawatt. Heute kann die größte Gasturbine allein rund 2.400.000 Millionen Menschen mit Strom versorgen. | © Siemens AG

  • Auch unter extremen Bedingungen bleiben Siemens' Gasturbinen gut gekühlt. | © Siemens AG

  • Die 1.000. Gasturbine für das Kraftwerk Umm Al Houl hilft, die Stromversorgung in Katar zu verbessern. | © Siemens AG

  • Zwei Gasturbinen des Typs SGT6-8000H werden im Lordstown Energy Center installiert. | © Siemens AG

  • Die H-Klasse von Siemens ist mit weltweit 76 verkauften Maschinen die erfolgreichste Gasturbine in ihrer Effizienzklasse auf dem Weltmarkt. | © Siemens AG

  • Die ersten H-Klasse-Gasturbinen für den Rekordauftrag aus Ägypten werden in Rotterdam auf das Schwergutschiff "Anne Sofie" verladen. Von hier aus geht die Reise weiter nach Ägypten. | © Siemens AG

  • Die Siemens-Gasturbinen werden vom Binnenschiff aus in einer Höhe von zehn Metern über die Reling gehoben. Anschließend werden die Maschinen im Schiffsinneren verstaut. | © Siemens AG

  • Der schiffseigene Kran des Schwergutschiffs "Anne Sofie" verlädt die Gasturbinen direkt vom anliegenden Binnentransporter. Der Kran kann ein Gewicht von rund 700 Tonnen heben. | © Siemens AG

  • Die ersten Gasturbinen für den Rekordauftrag aus Ägypten haben knapp zwei Wochen für die Reise vom Berliner Westhafen nach Rotterdam benötigt. Im Hochseehafen werden die Maschinen für den weiteren Weg nach Ägypten verladen. | © Siemens AG

  • Der Block "Fortuna" des Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Kraftwerks am Standort Lausward im Düsseldorfer Hafen ist am 22. Januar 2016 erfolgreich an den Kunden und Betreiber, die Stadtwerke Düsseldorf, übergeben worden. Das Herzstück der Anlage ist die leistungsfähige SGT5-8000H-Gasturbine von Siemens. Für einen sicheren und ausfallfreien Betrieb lieferte die Siemens-Division Building Technologies moderne Branderkennungs- und Löschtechnik. | © Siemens AG

  • Zwei SGT6-5000F-Gasturbinen werden im St. Joseph Energy Center im US-Bundesstaat Indiana installiert.

  • Siemens wird das Gaskraftwerk Santo Domingo de los Olleros in Peru zu einem Gas- und Dampfturbinenkraftwerk erweitern. | © Siemens AG

  • Die ersten SGT5-8000H-Gasturbinen für den Rekordauftrag aus Ägypten verlassen die Werkshalle in Berlin. Mitte Mai 2016 sollen die Maschinen auf der Baustelle in Beni Suef installiert werden. | © Siemens AG

  • Die SGT5-8000H-Maschine legt die ersten Kilometer zum Berliner Westhafen auf einem speziellen Schwerlasttransporter zurück. | © Siemens AG

  • Vom Berliner Westhafen aus geht die neuntägige Reise der zwei Gasturbinen über Magdeburg, Hannover und Münster bis nach Rotterdam. Von hier aus startet die weitere Reise bis nach Ägypten. | © Siemens AG

  • Die ersten Gasturbinen für den größten Auftrag der Siemens-Geschichte verlassen den Berliner Westhafen. Die Reise nach Ägypten führt die 890 Tonnen schwere Fracht über Rotterdam, ins Mittelmeer und durch den Suez-Kanal bis nach Adabiya am Roten Meer. | © Siemens AG

  • Die zwei SGT5-8000H-Gasturbinen werden auf dem antriebslosen Transportschiff "MS Niedersachsen" bis nach Rotterdam gebracht. Das Schiff kann maximal 1340 Tonnen transportieren und sinkt unter dem Gewicht einer Turbine gut einen Meter ein, | © Siemens AG

  • Der Kran im Berliner Westhafen kann 350 Tonnen heben. Die SGT5-8000H-Gasturbine wiegt aber rund 445 Tonnen. Ein zweiter Kran muss beim Verladen der Maschine auf das Transportschiff unterstützen. | © Siemens AG

  • Die Gasturbine SGT-800 arbeitet ausgesprochen wirtschaftlich und effizient in der Stromerzeugung und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Sie wird in Gasturbinenkraftwerken (Simple Cycle), in Gas- und Dampfkraft (GuD)-Kraftwerken und wegen ihrer ausgezeichneten Abgaswärmewerte auch für die KWK verwendet. Im Bild eine 47-Megawatt-Gasturbine vom Typ SGT-800 im Werk Finspong in Schweden. | © Siemens AG

  • Das Bild zeigt die Siemens Gasturbine SGT5-2000E. Drei dieser Turbinen liefert Siemens für das Kraftwerk Azura-Edo in Nigeria. | © Siemens AG

  • Zusammen mit der Produktion der Fernwärme erreicht der Block "Fortuna" auf der Lausward eine Brennstoffausnutzung von bis zu 85 Prozent, während die CO2 Emissionen auf lediglich 230 Gramm pro Kilowattstunde sinken. Durch die innenstadtnahe Lage des Kraftwerks wurde besonderen Wert gelegt auf minimale Emissionen, optische Einbindung in das Stadtbild sowie auf Bestwerte bei der Lautstärke. | © Siemens AG

  • Siemens stellt im Block "Fortuna" in dem GuD-Kraftwerk auf der Lausward drei Weltrekorde auf. Die Siemens-Kraftwerkstechnik erreicht einen Wirkungsgrad von rund 61,5 Prozent, erbringt eine maximale elektrische Netto-Leistung von 603,8 Megawatt (MW) und kann rund 300 MW Fernwärme auskoppeln. | © Siemens AG

  • In der Maschinenhalle des Blocks "Fortuna" wird die SGT5-8000H-Gasturbine auf das Fundament gesetzt und mit dem Generator verbunden. Weltweit hat Siemens bislang 76 H-Klasse-Gasturbinen verkauft. | © Siemens AG

  • Siemens hat seit dem Frühjahr 2015 Aufträge über insgesamt sechs SGT6-8000H-Gasturbinen aus Mexiko erhalten. | © Siemens AG

  • Die Siemens-Gasturbine des Typs SGT5-4000F kommt im GuD-Kraftwerk Bibiyana South zum Einsatz. | © Siemens AG

  • Die Siemens Gasturbine des Typs SGT6-5000F bietet eine kosteneffiziente Stromerzeugung mit Schnellstart-Eigenschaften. Sie ist bestens geeignet für die Spitzen-, Mittel- und Grundlast und erzielt höchste Werte in Puncto Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit. Mit über 10.000.000 Betriebsstunden ist die SGT6-5000F bestens geeignet zur zuverlässigen Erzeugung von Strom und Wärme in GuD-Anlagen und zum Einsatz in GuD-Anlagen mit integrierter Kohlevergasung (IGCC). | © Siemens AG

  • Die erste magnetgelagerte Siemens-Dampfturbine SST-600 wurde gemeinsam mit der Hochschule Zittau/Görlitz entwickelt und offiziell an den Kunden Vattenfall übergeben. | © Siemens AG

  • Bundespräsident Joachim Gauck hat am 2. März 2017 das Gasturbinenwerk von Siemens in Berlin besucht. Zusammen mit Siemens-Personalvorstand Janina Kugel (r.) machte er einen Rundgang durchs Werk. Hier sind sie im Gespräch mit Peter Schiffel (l., Turbinenschlosser und Wuchter). | © Siemens AG

  • Der Besuch führte Gauck auch in die Endmontage der komplexen Maschinen, wo er mit Auszubildenden sprach. Im Anschluss an den Rundgang fand ein runder Tisch zum Thema Sozialpartnerschaft in Deutschland statt. | © Siemens AG

1 | 0

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Twitter
Neuer Fachartikel

Faltenbälge schützen Mensch und Maschine


Zum Fachartikel

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen